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Erste Hochrechnung zur Steiermark-Wahl 2019

Die erste Hochrechnung zur Steiermark-Wahl 2019.
Die erste Hochrechnung zur Steiermark-Wahl 2019. ©APA/ERWIN SCHERIAU
Die erste Hochrechnung zur Landtagswahl in der Steiermark 2019 zeigt: Die ÖVP geht als klarer Wahlsieger hervor, auch die Grünen konnten zulegen. Bei der SPÖ und vor allem bei der FPÖ gab es laut der ersten Hochrechnung große Verluste.

Um 16.00 Uhr schlossen die letzten Wahllokale und die Landtagswahl in der Steiermark ist geschlagen. Um kurz nach 16.00 Uhr wurden die ersten Hochrechnungen veröffentlicht. Die ÖVP geht laut dieser als großer Wahlsieger hervor. Über Zuwachs dürfen sich auch die Grünen freuen. SPÖ und FPÖ verzeichnen laut der ersten Hochrechnung große Verluste.

Update 17.30 Uhr:Keine ÖVP-Grüne-Mandatsmehrheit

Laut der Hochrechnung der ARGE Wahlen geht sich laut derzeitigem Stand keine ÖVP-Grüne-Mandatsmehrheit im steirischen Landtag aus. Gemeinsam kommen ÖVP und Grüne auf 24 der 48 Mandate. Die ÖVP hält bei 18 Sitzen, was ein Plus von vier Mandaten gegenüber 2015 bedeutet. Die Grünen legen um drei Sitze zu und entsenden künftig sechs Abgeordnete in den Landtag.

Damit gehen sich aus derzeitiger Sicht nur Zweier-Koalitionen zwischen ÖVP und SPÖ oder ÖVP und FPÖ aus. Die SPÖ hält laut der Hochrechnung künftig elf Mandate (-4 gegenüber 2015), die FPÖ kommt auf acht Mandate, was einen Verlust von sechs Sitzen bedeutet.

Eine Mehrheit hätte auch eine Dreier-Koalition zwischen ÖVP, Grünen und NEOS: Gemeinsam käme diese Konstellation auf 26 Sitze. Die NEOS ziehen laut der ARGE-Hochrechnung mit zwei Sitzen in den Landtag ein. Die KPÖ legt um ein Mandat zu und hält damit bei drei.

SPÖ verliert Veto-Möglichkeit im Bundesrat

Eine Auswirkung hat die Wahl für den Bundesrat: Die SPÖ verliert ihre Veto-Möglichkeit bei Zwei-Drittel-Materien. Bisher schickten SPÖ, ÖVP und FPÖ je drei Abgeordnete aus der Steiermark in die Länderkammer. Künftig entsendet die ÖVP vier, SPÖ und FPÖ je zwei und die Grünen einen Abgeordneten.

Im Bundesrat hielten die Sozialdemokraten insgesamt bisher 21 der 61 Bundesratssitze - und hatten damit die Sperrminorität inne. Künftig entsendet die SPÖ nur mehr 20 Abgeordnete in die Länderkammer. Die ÖVP hält künftig 23 Bundesrats-Mandate (bisher 22), die FPÖ verliert einen Sitz und kommt auf 14. Die Grünen entsenden künftig vier Mandatare (+1), schaffen damit aber die Hürde für den Fraktionsstatus (5 Abgeordnete) nicht.

Erste Hochrechnung um 16 Uhr: ÖVP als klarer Wahlsieger

Die Landtagswahl in der Steiermark hat laut der ersten Hochrechnung der ARGE Wahlen für die APA einen klaren Sieg der ÖVP gebracht: Sie legt um 8,1 Prozentpunkte zu und erobert mit 36,6 Prozent Platz 1. Die SPÖ verliert 4,9 Prozentpunkte, die FPÖ stürzt um 10 Prozentpunkte ab. Starke Zugewinne verzeichnen die Grünen, die auf 11,5 Prozent kommen. NEOS und die KPÖ dürften im Landtag sein.

Die ÖVP, die mit Hermann Schützenhöfer zwar den Landeshauptmann stellt, bei der letzten Wahl 2015 aber knapp hinter der SPÖ nur auf Platz zwei gekommen war, löst damit die Sozialdemokratie von Platz 1 ab. Sie liegt laut der ARGE-Hochrechnung von 16.00 Uhr (Auszählungsgrad: rund 74 Prozent) etwa 12 Prozentpunkte vor der SPÖ.

APA

Steiermark Wahl 2019: SPÖ und FPÖ mit starken Verlusten, Grüne mit Zuwachs

SPÖ und FPÖ verbuchen bei der Landtagswahl am Sonntag starke Verluste. Die Sozialdemokratie kommt demnach auf 24,4 Prozent (2015: 29,3), die Freiheitlichen sackten auf 16,8 Prozent ab (2015: 26,8).

Über satte Zugewinne dürfen sich die Grünen freuen, die in der Hochrechnung mit 11,5 Prozent ausgewiesen werden. Das bedeutet ein Plus von 4,8 Prozentpunkten gegenüber 2015.

NEOS und KPÖ dürften laut erster Hochrechnung Landtags-Einzug schaffen

Den Landtags-Einzug geschafft haben dürften NEOS und KPÖ. Die Pinken liegen laut der Hochrechnung bei 5,5 Prozent (+2,9), die KPÖ bei 5,4 (+1,2). Die Sperrklausel bei der Steiermark-Wahl ist ein Grundmandat in einem der vier Wahlkreise. Beide Parteien werden dies laut der Einschätzung der Experten der ARGE Wahlen in Graz oder Graz-Umgebung schaffen.

Die Hochrechnung beinhaltet bereits eine Briefwahl-Schätzung der ARGE Wahlen. Von den rund 103.000 für die Landtagswahl ausgegebenen Wahlkarten dürften in etwa 90.000 tatsächlich genutzt worden und gültig sein. Diese Stimmen werden erst am Montag ausgezählt.

APA

Sora-HR: ÖVP-Sieg mit 36,8 Prozent

Laut der SORA-Hochrechnung für den ORF hat die ÖVP die Landtagswahl in der Steiermark mit 36,8 Prozent klar gewonnen. Auch die Grünen legten zu, Verluste gab es hingegen für die SPÖ und die FPÖ. Die KPÖ bleibt im Landtag, die NEOS schafften den Einzug.

Die 36,8 Prozent für die ÖVP bedeuten laut der SORA-Hochrechnung ein Plus von 8,3 Punkten. Die SPÖ verlor 5,4 Punkte und landete bei 23,9 Prozent, die FPÖ büßte 9,3 Prozentpunkte ein und liegt bei 17,4 Prozent. Die Grünen legten um 4,8 Punkte auf 11,5 Prozent zu. Sowohl den NEOS als auch der KPÖ werden mittels Grundmandat der Einzug in den Landtag prognostiziert. Die NEOS kommen demnach auf 5,3 Prozent (plus 2,7) und die KPÖ auf 5,1 Prozent (plus 0,9).

An Mandaten hat laut der Hochrechnung die ÖVP künftig 19 (plus 5), die SPÖ 12, (minus 3) die FPÖ 8.

HR ARGE: VP Wahlsieger, Großes SP-Minus, FP-Absturz

Die ÖVP hat bei der Steiermark-Wahl klar den ersten Platz belegt. Eine aktualisierte Hochrechnung der ARGE Wahlen von 17 Uhr weist den Zugewinn mit 7,8 Prozentpunkten allerdings etwas geringer aus als in der ersten Hochrechnung. Deutlich höher als um 16 Uhr werden die SPÖ-Verluste mit 6,2 Prozentpunkten ausgewiesen. Die FPÖ stürzt um 9,6 Prozentpunkte ab. Stark zulegen können die Grünen.

Laut dieser Hochrechnung (Auszählungsgrad: rund 80 Prozent) kommt die Volkspartei auf 36,3 (2015: 28,5), die SPÖ auf 23,1 Prozent (2015: 29,3). Die Freiheitlichen fallen auf 17,2 Prozent zurück (2015: 26,8).

Über noch höhere Zugewinne als in der ersten Hochrechnung freuen dürfen sich die Grünen, die laut den aktualisierten Daten auf 12 Prozent kommen. Das bedeutet ein Plus von 5,3 Prozentpunkten gegenüber 2015.

Fix den Landtags-Einzug geschafft haben dürfte die KPÖ, die NEOS müssen noch etwas zittern. Die Pinken liegen laut dieser Hochrechnung bei 5,4 Prozent (+2,7), die KPÖ bei 6,1 (+1,9). Die Sperrklausel bei der Steiermark-Wahl liegt bei einem Grundmandat in einem der vier Wahlkreise. Während die KPÖ diese Hürde in Graz oder Graz-Umgebung wohl genommen haben dürfte, ist dies laut den Experten der ARGE Wahlen bei den NEOS etwas unsicher.

Die Hochrechnung beinhaltet bereits eine Briefwahl-Schätzung der ARGE Wahlen. Von den rund 103.000 für die Landtagswahl ausgegebenen Wahlkarten dürften in etwa 90.000 tatsächlich genutzt worden und gültig sein. Diese Stimmen werden erst am Montag ausgezählt.

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