Eröffnung des Heurigen "Joseph II." im Schloss Schönbrunn

Heurigenlokal im Schloss Schönbrunn öffnete seine Pforten.
Heurigenlokal im Schloss Schönbrunn öffnete seine Pforten. ©APA
"Joseph II." lautet der Name des neuen Heurigenlokals im Wiener Schloss Schönbrunn, das am Donnerstag seine Pforten öffnete.

Es ist in einem Seitentrakt des Schlosses zwischen Orangerie und Hauptgebäude im sogenannten "Kontrollorstöckl" untergebracht.

Heuriger im Schloss Schönbrunn öffnete seine Tore

Betrieben wird der Schloss-Heurige von Josip Susnjara und seiner SHI-Group. Er führt am Areal bereits das Cafe Gloriette. Angeboten werden Weine verschiedener Wiener Winzer. Für das Lokal wurden leer stehende Räume auf einer Nutzfläche von 350 Quadratmetern adaptiert. Verantwortlich für die Gestaltung zeichnet Architekt Manfred Wehdorn.

Platz für bis zu 100 Personen

Zwei Gasträume bieten insgesamt Platz für 100 Personen, auch zwei Gastgärten mit einer Nutzfläche von 130 Quadratmetern stehen zur Verfügung. Der Heurige wird sowohl von der Schönbrunner Schlossstraße als auch über den Innenhof zugänglich sein. Somit kann "Joseph II." auch während der Schließzeiten des Parks besucht werden.

Bereits unter Maria Theresia gab es in Schönbrunn Weingärten. 1744 kaufte die Regentin das Grundstück nordöstlich des Gardetraktes für den Ausbau des ehemaligen Jagdschlosses zur kaiserlichen Sommerresidenz an, auf welchem sich die Rebfläche "Liesenpfennig" befand. Dort wird heute noch Wein angebaut.

Der Grundstein für den Wiener Heurigen wiederum ist von ihrem Sohn, Kaiser Joseph II., im Jahr 1784 per Dekret gelegt worden: Er erlaubte erstmals den Wiener Weinbauern den Ausschank des eigenen Weines. Er wurde darum als Namenspatron für das neue Schönbrunner Wirtshaus gewählt.

Der Heurige stelle ein weiteres touristisches Highlight dar, hob Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit den Betreibern und dem Chef der Schönbrunn Group, Klaus Panholzer, hervor. Auch die heimische Wirtschaft werde unterstützt. Alleine beim Bauvorhaben hätten 28 heimische Betriebe einen Beitrag geleistet, betonte sie.

(APA/Red)

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