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Erneuter Protest gegen "Couleurbummel" vor Uni Wien

Großaufgebot der Wiener Polizei bei "Couleurbummel" vor der Uni Wien.
Großaufgebot der Wiener Polizei bei "Couleurbummel" vor der Uni Wien. ©APA/HELMUT FOHRINGER
Beim traditionellen "Couleurbummel" traten am Mittwochnachmittag rund 20 Burschenschafter auf der Rampe der Uni Wien auf eine gleich große Zahl an Gegendemonstranten. Der von einem Polizei-Großaufgebot begleitete beidseitige Aufmarsch verlief friedlich, die Burschenschafter wurden mit Tampons beworfen.
Bilder vom Polizeieinsatz
Teilnehmer von "Farbenbummel" attackiert

Die Gegendemonstranten hatten per Sitzblockade den zentralen Teil des Eingangs der Uni Wien besetzt.

In der Vorwoche war es beim wöchentlich stattfindenden Bummel zu Auseinandersetzungen gekommen. Ein Burschenschafter wurde verletzt, zwei Personen wegen schwerer Körperverletzung angezeigt.

Protest gegen "Couleurbummel" vor Uni Wien

Am Mittwoch blieb es dagegen friedlich, als knapp vor zwölf Uhr etwa 20 Burschenschafter traditionell von der linken Seite die Rampe der Uni hinaufschritten. Oben hatten sich ebenfalls etwa 20 Gegendemonstranten versammelt, am Fuße der Stiegen zum Uni-Eingang machten noch einmal rund 40 Aktivisten auf sich aufmerksam, darunter die gesamte Spitze der Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH). Zahlenmäßiger Sieger war aber eindeutig die Polizei, die sich vor der Uni eingefunden hatte und sich zwischen die Gruppen stellte, ansonsten aber nicht eingreifen musste. Die Uni hatte aus Sicherheitsgründen ihren Haupteingang versperrt.

Empfangen wurden die Burschenschafter mit Sprechchören wie "Rassistisch, sexistisch, ekelhaft - das ist die deutsche Burschenschaft", "Ihr habt den Krieg verloren" oder "Es gibt kein Recht auf Nazi-Propaganda". Anschließend standen bzw. saßen sich die beiden Gruppen rund 15 Minuten gegenüber, in denen dann für beide Seiten Zeit zum Fotografieren war. Zum Abschied flogen noch eingefärbte Tampons in Richtung der Burschenschafter.

(APA/Red)

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