Ermordete Prostituierte in Wien: Chinesin unter Verdacht

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Im Fall der Dienstagnachmittag vergangene Woche in einer Wohnung in der Millergasse in Wien-Mariahilf tot aufgefundene 47-jährige Chinesin Feng J. soll es eine Verdächtige geben.

Laut dem “Kurier” (Dienstagsausgabe) habe eine 35-jährige Geschäftspartnerin und Landsfrau die Prostituierte im Streit um Geld umgebracht. Sie sei in ihrer Heimat untergetaucht, hieß es in dem Bericht. Vonseiten der Polizei und der Staatsanwaltschaft Wien gab es auf APA-Anfrage keinen Kommentar.

Die Verdächtige habe zusammen mit der Toten und einer weiteren Frau ein Massagestudio in dem Haus in der Millergasse aufmachen wollen. Noch bevor sie ihr Geschäft starten konnten, sei es aber zu Meinungsverschiedenheiten wegen des Geldes gekommen, schrieb der “Kurier”. Die 35-Jährige soll Feng J. heftig ins Gesicht geschlagen haben.

Die Frauenleiche wurde am Dienstagnachmittag gegen 13.30 Uhr von der zweiten Kollegin nackt auf einer Couch liegend gefunden. Diese kleidete die Tote “aus Pietätsgründen” wieder an. Auf die Spur der untergetauchten Verdächtigen seien die Kriminalisten erst “mit Verzögerung” gekommen, schreibt der “Kurier”.

Das vorläufige Obduktionsergebnis bestätigte den Tod durch Erwürgen als Ursache. Die 47-jährige in Österreich offiziell registrierte Prostituierte wies neben Würgemalen am Hals, mehrere Hämatome im Kopfbereich auf, die ihr durch Faustschläge oder mit einem stumpfen Gegenstand zugefügt worden sein dürften.

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