Ermordete Frau in Wien stammte aus Rotlichtmilieu

Nach dem Mord von Dienstag an einer 47-jährigen Asiatin in Wien-Mariahilf liegt nun das vorläufige Obduktionsergebnis vor. Laut Oberstleutnant Thomas Stecher dürfte die Frau erwürgt worden sein und weist im Kopfbereich mehrere Hämatome in Folge von Schlägen auf.

Die Ermordete, die nackt auf einer Couch von der Freundin gefunden worden ist, dürfte aus dem Rotlichtmilieu stammen, so der Ermittler.

Das endgültige Obduktionsergebnis war zunächst noch ausständig. In mühsamer Kleinarbeit versuchen die Kriminalisten nun näheres aus dem Umfeld des Opfers in Erfahrung zu bringen. Die Dienstagabend mit Hilfe eines Dolmetschers einvernommene Freundin der Ermordeten – ebenfalls eine Asiatin – hat sich bisher sehr zurückhaltend gezeigt. “Viel wissen wir noch nicht”, sagte Stecher.

Wie lange die Ermordete tot in der Wohnung – die ein Massagestudio hätte werden sollen – gelegen ist, war am Mittwochvormittag noch nicht bekannt. Das ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen, so der Kriminalist. Die Spurensuche ist am Dienstagabend abgebrochen worden. “Die Tatortgruppe fährt jetzt wieder hin”, sagte Stecher.

Dass neben der Leiche am Tatort auch Kondome gefunden worden sind, sei nicht weiter ungewöhnlich. “Die hat ja fast jeder daheim”, so der Ermittler. Die Frau sei aber dem Rotlichtmilieu zuzuordnen.

Zum Thema: Mordalarm in Wien-Mariahilf

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