Ermittlungen nach Mord an Sudanesen in Wien

APA
APA
Im Fall des in der Nacht auf Dienstag in Wien-Leopoldstadt erstochenen Sudanesen Mustafa H. hat die Wiener Polizei noch keine Fortschritte gemacht. Das Video:

Im Augenblick werde in alle Richtungen ermittelt, erklärte Oberstleutnant Thomas Stecher von der Kriminaldirektion 1 am Mittwoch auf Anfrage der APA. “Wir konzentrieren uns nicht ausschließlich auf das Drogen- oder das Asylantenmilieu.”

Die Gegend, wo das Opfer gefunden wurde, sei bekannt als Umschlagplatz für Drogen, so Stecher. Doch konkreten Verdachtsmomente in diese Richtung gebe es aber noch nicht. Bei Mustafa H. wurden keine Suchtgifte gefunden. Auch hinsichtlich der Tatwaffe gibt es noch keine neuen Erkenntnisse.

Als problematisch für Exekutive entpuppten sich auch die Aussagen der Augenzeugen. “Vier Personen haben uns vier unterschiedliche Varianten des Vorfalles geschildert”, erzählte der Oberstleutnant. “Einer will zum Beispiel 15 Schwarze und 15 Weiße gesehen haben, während ein anderer von einer großen Gruppe Weißer spricht.” Weitere Hinweise aus der Bevölkerung sind bisher noch keine eingegangen.

  • VIENNA.AT
  • Wien
  • Wien - 2. Bezirk
  • Ermittlungen nach Mord an Sudanesen in Wien
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen