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Erkältungs- und Grippezeit: Schwierige bis unmögliche Diagnose einer Corona-Erkrankung

In der Grippe- und Erkältungszeit wird die Coronavirus-Diagnose noch herausfordernder.
In der Grippe- und Erkältungszeit wird die Coronavirus-Diagnose noch herausfordernder. ©APA (Sujet)
Mit Herbstbeginn rückt auch die Saison für Erkältungen, grippale Infekte und letztlich für die Grippe näher. Das birgt für Diagnostiker große Probleme, denn die Symptome sind sehr ähnlich und treten allenfalls mit unterschiedliche Häufigkeit auf. "Eine Unterscheidung ist seriöserweise gar nicht möglich", so ein Wiener Allgemeinmediziner am Dienstag. Für Klarheit sorgen kann letztlich nur der Test.

Beispiel Fieber ab 37,8 Grad Celsius: Laut einer Grafik des "Guardian", basierend auf Daten der WHO, der US-Gesundheitsbehörde CDC und des britischen National Health Service (NHS) haben Covid-19-Patienten häufig höheres Fieber, Influenza-Patienten oft und Personen mit Erkältungen zwar selten, aber es kommt vor. Beim Husten ist es ähnlich. Mit dem Coronavirus gibt es das Symptom häufig, es kommt aber auch bei Erkältungen und Grippe manchmal vor. Am ehesten eindeutig sind noch Niesen und Atemnot: Patienten niesen im Regelfall bei Grippe und Covid-19 nicht, bei Erkältungen oft. Atemnot tritt nur beim Coronavirus auf, da aber auch nur manchmal.

Asymptomatische Corona-Patienten als Hauptproblem für Diagnostiker

Das Hauptproblem für Diagnostiker sind aber asymptomatische Corona-Patienten: "In dem Moment ist jede Entscheidung hinfällig", sagte die Ärztin. Umso mehr, als Patienten von der Gesundheitshotline mit Erkältungen anderen Infekten von den Mitarbeitern der Gesundheitshotline schon in ihre Ordination bzw. in die von Kollegen geschickt wurden: "Und da hat sich dann herausgestellt, dass der Patient SARS-CoV-2-infiziert auch noch ist."

"Bei Fieber ist es am besten, dass der Patient anruft, auch beim Hausarzt und mit ihm die Symptome bespricht. Wir können dann unterscheiden. Es ist ja auch ein Unterschied, ob ein 25-Jähriger anruft, der vielleicht Kontakt mit einem Covid-Patienten hatte, oder jemand, der multimorbid ist, also mehrere andere Krankheiten hat", empfahl die Medizinerin, die nicht namentlich genannt werden wollte.

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(APA/Red.)

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