Erfolgreiche Jugendarbeit in Mäder

Der selbstgemachte Pizza Lehmofen ist bei den Jugendlichen sehr beliebt
Der selbstgemachte Pizza Lehmofen ist bei den Jugendlichen sehr beliebt ©Jugendtreff Mäder
Nachdem vor mittlerweile über einem Jahr die Jugend in Mäder eine neue Bleibe gefunden hat, präsentiert sich der Jugendtreff in der Kummenberggemeinde seit Beginn diesen Jahres unter einem neuen Namen.
Jugendtreff Mäder

Mäder (mima) Vor kurzem konnte der Jugendtreff Mäder sein einjähriges Jubiläum in den neuen Räumlichkeiten der ehemaligen Volksschule feiern. Dies wurde auch als Anlass genommen um mit einem neuen Namen aufzutreten. Hieß es früher noch „underground” im Bezug auf die ehemaligen Räumlichkeiten im Keller, heißt der Jugendtreff in Mäder nun „4üs”. Derzeit wird in einem Wettbewerb an der Hauptschule Mäder noch nach einem passenden Logo gesucht.

Abwechslungsreiches Programm im Jugendtreff

Tischfussball-, Billard- und Playstation spielen ist im Jugendtreff Mäder immer möglich. Zudem werden den Kids auch laufend weitere tolle Aktionen angeboten. Vom Akrobatik-Training, über einen Foto- und Videoworkshop bis hin zur Text- und Soundwerkstatt, wo die Jugendlichen eigene Musikvideos produzieren, wird immer was geboten. Sehr beliebt ist aber auch der selbstgemachte Pizza Lehmofen, der immer für köstliche, selbstgemachte Leckereien sorgt. Beim Mädchentag am Donnerstag werden die Bedürfnisse auch auf die weibliche Jugend angepasst und so gibt es dort den Beauty Day, Act yourself oder Move yourself. Mit Johannes Pümpel konnte der Jugendtreff in Mäder auch einen erfahrenen Breakdance Lehrer und Songwriter engagieren, welcher mit den Jugendlichen auch eigene Songs und Tänze einstudiert.

Langjährige Betreuung durch das IFS

Seit mittlerweile sechs Jahren wird die Jugendbetreuung in Mäder vom IFS Institut geleitet und seit drei Jahren ist Streetworker Helmut Sieveritz für den Jugendtreff zuständig. In dieser Zeit hat sich sehr viel positives entwickelt und vor allem auch im Bereich der Integration hat der Jugendtreff mit verschiedenen Aktionen einen großen Beitrag leisten können. In Mäder wird zudem das klassische Streetworking praktiziert und Sieveritz geht gerne auch draußen auf die Jugendlichen zu. „Wir haben in Mäder einige bekannte Punkte wo sich die Jugendlichen gerne treffen und da ist es auch wichtig präsent zu sein”, erklärt der erfahrende Streetworker. Zudem wird diese Art der Jugendbetreuung auch über soziale Netzwerke wie Facebook betrieben. Hier haben die Betreuer auf der einen Seite die Möglichkeit für den Jugendtreff zu werben, andererseits aber auch die „Szene” im Blickfeld zu haben.

Gute Zusammenarbeit mit der Hauptschule Mäder

Als sehr löblich bezeichnet Streetworker Helmut Sieveritz auch die Zusammenarbeit mit der Hauptschule in Mäder. Derzeit beteiligen sich die Schüler an einem Wettbewerb für das neue Logo den Jugendtreff und mittlerweile sind schon über hundert Vorschläge und Ideen ein gelangt, welche nun von einer Jury bewertet werden und anschließend das Siegerlogo gekürt wird. Aber auch in vielen anderen Bereichen arbeitet die Hauptschule mit dem Jugendtreff sehr gut zusammen.

Individuelle Betreuung möglich

An die hundert Jugendliche im Alter von 11 bis 16 Jahren wohnen derzeit in Mäder, wobei knapp 30 von ihnen regelmäßig den Jugendtreff besuchen. Leiter Helmut Sieveritz erklärt dazu noch den Vorteil einer kleinen Gemeinde: „Wir haben in Mäder eine gute Übersicht über die Jugendlichen und können so auch eine individuelle Betreuung anbieten. Zudem haben wir die Möglichkeit über weitere Angebote aus dem IFS Institut die Jugendlichen auch in anderen Bereichen gut zu betreuen”.

Im Jugendtreff Mäder sind Burschen und Jungs im Alter von 11 bis 16 Jahren jederzeit herzlich willkommen. Der Jugendtreff ist dabei an drei Tagen offen, nämlich am Mittwoch (17 bis 22 Uhr), Donnerstag (18 bis 21 Uhr) und Freitag (18 bis 22 Uhr). Am Donnerstagabend ist Mädchentag und die Mädels sind hier unter sich.

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