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Erfolge wie in den 90ern

Die Gespräche zwischen Wolford und seinem neuen Partner sind faktisch abgeschlossen. Faktoren der Partnerschaft sind bereits in Vertragsentwürfen formuliert.

Unterschrieben werden soll im Jänner. Das berichteten am MIttwoch, zu Gast bei den „VN“, der scheidende Wolford-Generaldirektor Fritz Humer und sein am 7. Jänner 04 offiziell startender Nachfolger Holger Dahmen. Mit dem Partner, dessen Name nicht vor der Vertragsunterzeichnung „hinaus“ darf, wolle man zu neuen Höhenflügen ansetzen, zumal „alle wichtigen Hausaufgaben gemacht und sämtliche Eckdaten wieder schwarz sind“ (Humer). Konkret möchte Dahmen auf mittlere Sicht beim Jahresumsatz um 15 Mill. Euro zulegen, was ein Plus von fast 15 Prozent bedeuten würde. „Damit wären wir wieder auf Level wie in den besten 90er Jahren, als die Cash-flow/Umsatz-Rate 20 Prozent betrug und die schönsten EGTs geschrieben wurden“, erläuterte Humer.

Dahmen, der seine neue Herausforderung gegen einen prestigeträchtigen Präsidenten-Job bei Hamilton/Swatch eintauscht, ortet vor allem in der Marke Wolford noch enormes Wachstumspotenzial. „Wenn Kreativität einer Top-Weltmarke wie unseres künftigen Partners und Produktmix, technologische Innovationskraft und weltweite Präsenz von Wolford auf einander treffen, müsste sich unterm Strich eine gigantische Schubkraft ergeben. Auch über die Design-Schiene müsste konkretes Zusatzgeschäft generierbar werden, und zwar nicht nur bezüglich Kommunikation mit der Konsumentin, sondern auch über Ausdehnung der Produktportfolios dort, wo das Sinn macht“, deutete Dahmen mögliche Strategien an.

Humer, der nach über 30 geschäftlichen Ländle-Jahren jetzt auch gezielt dessen Schönheiten genießen will, erachtet die Voraussetzungen für neue Wolford-Erfolge als durchaus gegeben – obwohl das Umfeld dafür teils noch spröde ist. „Wir selbst stehen nach konsequenter Restrukturierung so schlank da, dass sich heute jedes Umsatzplus zur Hälfte als EGT-Plus niederschlägt. Was die Märkte angeht, sollte der Schwung der USA auf Europa überschwappen, wo die Engländer sehr gute und auch Österreich schöne Zahlen liefern.“ Was die Vertriebsstrukturen betrifft, tue wohl, dass große Organisationen wie z. B. Marks & Spencer für ihr Upgrading wieder bei Wolford angeklopft haben bzw. dass immerhin drei Viertel der weltweit 235 Boutiquen brav Erträge abwerfen.

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