Entschleunigung am Exelberg

Die Grünen aus Hernals wollen gegen die Raserei im Hernalser Erholungsgebiet vorgehen und fordern daher umgehend eine Erweiterung der Tempo-30-Zone.

Der Exelberg am Rand des Wienerwaldes sei zunehmend von Motorradfahrern, Schwer- und Pendlerverkehr beeinträchtigt. Lärm und Abgase würden das Erholungsgebiet entwerten und die Gesundheit der Familien, vor allem aber ihre Sicherheit als Fußgänger und Busbenutzer gefährden, kritisieren die Grünen. Sie -sehen besonders die Schulkinder in Gefahr, da die Bushaltestellen in einer unübersichtlichen Kurve liegen. Das Queren der Exelbergstraße sei an dieser Stelle daher extrem gefährlich.

Die Grünen aus dem 17ten fordern eine Lösung, die mehr Sicherheit für die Menschen bringt. „Wir schlagen eine Bus-Schleuse vor”, so Magda Sedlacek, Klubobfrau der Hernalser Grünen. „Als weitere Maßnahme verlangen wir die Verlängerung der bereits bestehenden Tempo-30-Zone an der Exelbergstraße bis zum Schutzweg beim Parkplatz am Eingang zur Schwarzenbergallee.”

Die Bewohner an der Exelbergstraße hatten schon einmal tausend Unterschriften gesammelt und der Bezirksvorsteherin überreicht. Damals wurde eine Tempo-30-Zone eingerichtet. Diese wurde leider stark verkürzt. Jetzt seien weitere Maßnahmen notwendig, so -Sedlacek.

„Ich stehe voll hinter dieser Forderung. Täglich liegen tote und verletzte Rehe und Füchse auf der Straße”, bestätigt Rüdiger Maresch, Umweltsprecher und Gemeinderat der Wiener Grünen, die Forderungen. Zu einem Biosphärenpark Wienerwald mit seinen Wildtieren stehe die Zunahme des Verkehrs in Widerspruch. Damit müsse jetzt Schluss sein, so Maresch.

 

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