Entfesselte Austria nach 6:1 Zweiter

Eine entfesselte Wiener Austria hat den stark ersatzgeschwächten FC Wacker Innsbruck im Freitag-Spiel der 6. Bundesliga-Runde klar mit 6:1-(4:1) besiegt. Perfekter Tag im Horr-Stadion:

Gegen eine über weite Strecken desolate Tiroler Defensive stellten Sulimani (8.), Blanchard (19.), Ertl (39.) und Kuljic (43.) bei einem Gegentreffer durch Schreter (45.) schon vor der Pause die Weichen auf Sieg. Vor 6.672 Zuschauern trafen Blanchard (65.) mit seinem zweiten Tor und Troyansky (83.) nach Seitenwechsel zum Endstand.

Die weiter mit einer „Weißen Weste“ ausgestatteten Wiener (10 Punkte) setzten sich dank des zweiten Saisonsieges vor den Wochenendspielen an den zweiten Tabellenrang. Wacker (3), das seit dem Wiederaufstieg 2004 auch im 13. Vergleich mit der Austria sieglos blieb, ist nach der insgesamt neunten erfolglosen Partie in Serie neues Schlusslicht.

Mit der klaren Vorgabe eines Pflichtsieges vor Augen holten die von Trainer Zellhofer mit einer extrem offensiven Aufstellung aufs Feld geschickten Violetten das nach, was sie zuletzt verabsäumt hatten: Tore zu schießen. Sulimani eröffnete unter Beobachtung von Teamchef Hickersberger mit seinem ersten Treffer im Trikot der Violetten nach einer Lasnik-Flanke per Kopf den Torreigen (8.).

Kurz darauf zeigte sich die Defensive der Wiener unaufmerksam, Safar klärte vor dem alleingelassenen Aganun (10./nach Seelaus-Lochpass). Danach münzten die Hausherren gegen eine vor allem bei hohen Bällen unsichere Wacker-Abwehr jedoch fast jede Möglichkeit in ein Tor um.

Blanchard (19.) nach idealer Kuljic-Vorlage, Ertl (39.) volley nach einem Lasnik-Freistoß und Top-Torschütze Kuljic (43./4. Saisontor), der eine missglückte Mimm-Kopfballrückgabe verwertete, zeigten sich eiskalt. Ex-Innsbrucker Aigner (31./Latte) und ein weiteres Mal Kuljic (33.) hatten weitere Treffer auf dem Fuß. In der Nachspielzeit sorgte Schreter mit einem schönen Lob über Safar für ein Tiroler Lebenszeichen.

Nach Seitenwechsel schalteten die Hausherren vor dem UEFA-Cup-Auftritt gegen Jablonec zurück. Acimovic (58.) traf per Freistoß nur die Latte, ehe Kapitän Blanchard mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend (65.) und Troyansky (83.) trafen. Aufseiten der Tiroler, die nach dem 1:6 in Mattersburg Ende Mai ein weiteres Mal empfindlich geschlagen wurden, blieben Chancen durch den glücklosen Aganun (58., 61., 87./Stange) sowie Schreter (77.) ungenutzt.

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