Enormer Arbeitszeitverlust durch Migräne

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In Österreich gehen jährlich 6,8 Millionen Arbeitstage als Auswirkung von Migräne verloren. Damit kommt mit der Migräne und ihrer Therapie ein wichtiger volkswirtschaftlicher Faktor zum Tragen. Eine rechtzeitige Therapie hat positive Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit von Migränepatienten

Migräne ist eine sehr häufige Erkrankung – einer von zehn Menschen in Österreich leidet darunter. Sie zählt zu den zahlreichen Kopfschmerzarten, mit den unangenehmsten Begleiterscheinungen wie Wahrnehmungsstörungen, Übelkeit und Erbrechen. Eine österreichweite Studie aus dem Jahr 2003 zeigte, dass rund 486.000 österreichische Arbeitnehmer an Migräne leiden. Besonders häufig sind Frauen, arbeitende Menschen im Alter zwischen 30 und 49 Jahren und die Bevölkerung von Wien und West-Österreich betroffen.

Vorteile einer frühen Therapie des Migräneanfalls

Während eines Migräneanfalls kann man kaum an einen normalen Tagesablauf denken. Trotz dieser dramatischen Einschränkung befindet sich nicht einmal die Hälfte der Betroffenen in ärztlicher Behandlung – entweder aus Unkenntnis über vorhandene Therapiemöglichkeiten, oder weil sie die Hoffnung auf Hilfe aufgegeben haben. Dabei stehen aufgrund moderner Forschung wirksame Strategien zur Vorbeugung und Therapie zur Verfügung.

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