England und Wales kämpfen mit Corona-Todesfällen

In England steigen die Todefälle.
In England steigen die Todefälle. ©APA/AFP/POOL/GLYN KIRK
In England und Wales starben 571 Menschen in der Woche bis 13. August an oder mit Covid-19. Damit sind die Todeszahlen auf den höchsten Stand seit März gestiegen.

Die Zahl der wöchentlichen Corona-Todesfälle ist in England und Wales auf den höchsten Stand seit März gestiegen. In der Woche bis zum 13. August starben 571 Menschen an oder mit Covid-19, wie aus am Dienstag veröffentlichten Zahlen des Statistikamtes hervorgeht. Das entspricht dem höchsten Stand seit Mitte März, als innerhalb einer Woche 719 Corona-Tote gezählt wurden. Damals nahmen die Fallzahlen ab, nachdem die zweite Welle ihren Höhepunkt im Jänner erreicht hatte.

Kaum Corona-Beschränkungen in Großbritannien

In Großbritannien sind die Corona-Beschränkungen weitgehend aufgehoben. Zunächst gingen die Fallzahlen nach dem "Freedom Day" in England Mitte Juli überraschenderweise zurück, mittlerweile steigen sie jedoch wieder kontinuierlich an. Die Inzidenz liegt mit 327 (Stand: 18. August) weiterhin auf hohem Niveau. Die Kliniken stehen zwar dank der hohen Impfquote derzeit nicht vor der Überlastungsgrenze, doch die Zahl der Krankenhauseinweisungen und Todesfälle steigt ebenfalls wieder an. In den vergangenen Tagen sind in Großbritannien häufig mehr als 100 Tote pro Tag gezählt worden.

(APA/red)

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