Ende der Maskenpflicht in der Gastro lässt Wirtschaft jubeln

Köstinger: Mitarbeiter bekommen wieder erträgliche Arbeitsbedingungen.
Köstinger: Mitarbeiter bekommen wieder erträgliche Arbeitsbedingungen. ©APA/GEORG HOCHMUTH
Das Ende der Maskenpflicht für Gäste und Mitarbeiter in der Gastronomie - sofern sie geimpft, getestet oder genesen sind - sowie das Aus für die Sperrstunde sorgt in der Branche für große Freude.
Die Corona-Regeln ab 1. Juli
Die Verordnung im Detail

"Damit wird es nicht nur für die Gäste ein guter Sommer, sondern auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, denn sie bekommen wieder erträgliche Arbeitsbedingungen", so Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP).

Ab 1. Juli fällt die Maskenpflicht in der Gastronomie

Robert Seeber, Obmann der Bundessparte Tourismus, sieht mit der 2. COVID-19-Öffnungsverordnung, die mit 1. Juli in Kraft tritt, die "rechtlichen Weichen für den Tourismussommer gestellt". Durch die Erleichterungen würden auch Hochzeiten und andere Feiern wieder im Indoor-Bereich möglich sein. "Sofern weniger als 100 Personen teilnehmen, entfallen auch der 3G-Nachweis und das behördliche Bewilligungsverfahren" so Seeber.

Ganz glücklich ist aber noch nicht. Denn ausländische Gäste, die mit Sputnik geimpft sind, fallen nicht unter die 3G-Freiheiten. Dies gilt auch für Beschäftigte aus dem Ausland.

"Sind für den Sommer 2021 gut aufgestellt"

Mario Pulker und Susanne Kraus-Winkler, die Obleute der gastgewerblichen Fachverbände in der Wirtschaftskammer, blicken ebenfalls optimistisch in die Zukunft: "Wir sind für den Sommer 2021 gut aufgestellt, das spiegelt sich auch in der Buchungslage wider." Michaela Reitterer, Präsidentin der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), meinte, mit dem Wegfallen der Mindestabstände können die Betriebe "nach dem harten Mega-Lockdown endlich wieder wirtschaftlich arbeiten".

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(APA/Red)

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