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Empörung über Zeichenverbot in Londoner Museum

Ein Zeichenverbot in einer Sonderausstellung hat dem Londoner Victoria & Albert-Museum harsche Kritik eingebracht. Das weltgrößte Museum für dekorative Kunst und Design hatte in seiner Unterwäsche-Ausstellung "Undressed: A Brief History of Underwear" das Anfertigen von Skizzen verboten - mit der Begründung, es handle sich um eine Bedingung der Eigentümer einiger Leihgaben.


Die Chef-Kunstkritikerin der “Times”, Rachel Campbell-Johnston, zeigte sich in einem am Montag veröffentlichten Artikel empört. Das Zeichenverbot im Museum sei “so, als ob man Lesern sagt, sie sollten in die Bücherei gehen, dürften dort aber nicht lesen”.

Das 164 Jahre alte Museum betonte auf Twitter, der Skizzen-Bann beschränke sich lediglich auf einige Sonderausstellungen, “während wir in unserer sieben Meilen umfassenden Dauerausstellung das Zeichnen weiter unterstützen”.

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