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Eltern für Verschiebung der Schuleinschreibung

Die Schuleinschreibung findet üblicherweise kurz nach den Semesterferien statt.
Die Schuleinschreibung findet üblicherweise kurz nach den Semesterferien statt. ©APA/BARBARA GINDL
Elternvertreter sprechen sich für die Verschiebung der nach den Semesterferien stattfindenden Schuleinschreibung für weiterführende Schulen aus.

Derzeit können Tage der offenen Tür aufgrund der Corona-Vorgaben des Bildungsministeriums nicht durchgeführt werden und Eltern sich nicht über die Angebote informieren. Schülervertreter wiederum fordern aufgrund der Umstellung auf Distance Learning an den Oberstufen verpflichtende Digitalisierungs-Fortbildung für Lehrer.

Schuleinschreibung jährlich kurz nach den Semesterferien

Die Schuleinschreibung für weiterführende Schulen findet jährlich kurz nach den Semesterferien statt. Deshalb findet dazu etwa in der Bundeshauptstadt im Oktober jährlich der Tag der Wiener Schulen statt, darüber hinaus haben die meisten Schulen zusätzlich einen eigenen Tag der offenen Tür. Der Tag der Wiener Schulen wurde coronabedingt heuer abgesagt, die meist im November am Programm stehenden Tage der offenen Tür dürfen bundesweit ebenfalls nicht stattfinden: Die derzeit gültigen Corona-Vorgaben erlauben schulfremden Personen keinen Zutritt in die Schule.

Da auch keine Besserung der Situation zu erwarten ist, können sich die Eltern vor Ort keinen Eindruck über mögliche Schulen für ihre Kinder nach der Volksschule machen. "Die einfachste Lösung wäre, wenn man die Termine für die Einschreibung verlegt", so der Vorsitzende des Verbands der Elternvereine an den Höheren und Mittleren Schulen Wien, Marcus Dekan, laut orf.at. Außerdem bräuchten Schulen zusätzliche Ressourcen für die Gestaltung ihrer Websites - diese würden sich sowohl bezüglich Aktualität als auch Umfang der Angebote stark voneinander unterscheiden.

Schülervertreter fordern Lehrerfortbildungen im Bereich Digitalisierung

Schülervertreter fordern angesichts der Umstellung der Oberstufenschulen auf Distance Learning verpflichtende Lehrerfortbildung im Bereich Digitalisierung. "Vielen Lehrerinnen und Lehrern fehlt es schlichtweg an Wissen, wenn es um die Nutzung von Online-Plattformen geht", meinte Bundesschulsprecherin Alexandra Bosek in einer Aussendung. "Solche Weiterbildungen, um digitale Kompetenzen zu erlernen und aufzufrischen, werden schon angeboten, sie müssen nur noch genutzt werden. Und zwar verpflichtend genutzt!" Dabei gehe es einerseits um die Bedienung von Zoom, den Umgang mit Microsoft Teams und anderen Online-Plattformen sowie andererseits um eine angepasste Unterrichtsgestaltung.

(APA/Red)

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