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Elfenbeinküste: 430 Flüchtlinge in Seenot

Ein Schiff mit 430 liberianischen Flüchtlingen ist am Mittwoch vor der Cote d’Ivoire in Seenot geraten. Das Boot ist in Nigeria registriert.

„Die Passagiere, vor allem Frauen und Kinder, haben weder Lebensmittel noch Trinkwasser“, sagte eine Sprecherin des UN-Flüchtlingswerks (UNHCR) am Mittwoch in Abidjan. Das UNHCR hatte am Vortag einen Funkruf des Kapitäns erhalten, der einen Motorausfall meldete. Das Boot sei schon etwa zwei Wochen unterwegs, um die Flüchtlinge aus Ghana und Nigeria zurück nach Liberia zu bringen.

Einheiten der ivorischen Armee und UN-Soldaten suchen derzeit nach dem Schiff, das sich weniger als 100 Kilometer vor der Grenze befindet und von den Wellen hin und hergetrieben wird. Das Passagierboot sei in Nigeria registriert. Im Jänner war bereits ein nigerianisches Schiff mit mehr als 200 liberianischen Flüchtlingen in Seenot geraten und von der niederländischen Marine gerettet worden.

Nach Angaben des UNHCR warten mehr als 300.000 liberianische Flüchtlinge in ganz Westafrika darauf, dass sie in ihre Heimat zurückkehren können. Im Oktober soll eine organisierte Rückführung beginnen. Der 14 Jahre dauernde Bürgerkrieg endete offiziell im vergangenen August mit der Unterzeichnung eines Friedensabkommens.

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