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Eislaufen am Rathausplatz: Wiener Eistraum 2023 mit Änderung

Am 19. Jänner 2023 geht es mit dem Wiener Eistraum am Rathausplatz los.
Am 19. Jänner 2023 geht es mit dem Wiener Eistraum am Rathausplatz los. ©APA/TOBIAS STEINMAURER (Symbolbild)
Der Wiener Eistraum am Rathausplatz ist ab dem 19. Jänner 2023 geöffnet. Bei der Größe der Eisfläche gibt es aber im Vergleich zum Vorjahr eine Änderung.
Eistraum wird verkleinert

Der Wiener Rathausplatz wird wieder in eine riesige Eisfläche verwandelt. Von 19. Jänner bis 5. März stehen beim sogenannten Eistraum 8.500 Quadratmeter zur Verfügung. Die Eisfläche, die vergangenes Jahr mit 9.500 Quadratmetern so groß wie nie zuvor war, wird aufgrund der gegenwärtigen Energiesituation ganz bewusst reduziert, betonte die Stadt Wien am Freitag in einer Aussendung. Der Energieverbrauch wurde verbessert und unter anderem fallen heuer die Eisstockbahnen weg.

Wiener Eistraum am Rathausplatz ab 19. Jänner 2023

Außerdem werden die bereits neben dem Christkindlmarkt im Dezember vorhanden gewesenen Eiswege ("Traumpfade") im Rathauspark "optimiert", hieß es. Der 2019 etablierte "Sky Rink", die mit einer Rampe erreichbare und dieses Jahr rund 1.150 Quadratmeter große Eisfläche im ersten Stock, bleibt dagegen ebenso erhalten wie die kostenlose Eisfläche für Kinder, die sich auf 120 Quadratmetern austoben können, wurde betont. Der Eistraum wird 46 Tage lang von 10.00 bis 22.00 Uhr geöffnet sein.

Eislaufplatz vor Wiener Rathaus: Millionen Besucher

"Was einst in der Größe eines Eishockey-Felds angefangen hat, hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einer immer beachtlicheren Eislandschaft gemausert", betonte Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ). Seit seiner Einführung im Jahr 1996 verzeichnete der Eislaufplatz vor dem Rathaus 13,2 Millionen Besucherinnen und Besucher, erläuterte Stadtrat Peter Hanke (SPÖ). "Mit seinen weitreichenden und innovativen Maßnahmen zur Reduktion von Energie, geht der Wiener Eistraum wichtige Schritte für mehr Nachhaltigkeit", fügte er hinzu.

Wiener Eistraum: Kältesystemtechnik erneuert

Die für die Kühlung der Eisflächen verantwortliche Kältesystemtechnik wurde laut der Aussendung von Grund auf optimiert und rundum erneuert. Das bedeute, dass zwei Kältemaschinen eingespart werden können und ein Großteil der eingesetzten Energie nun in einen Energiekreislauf eingespeist wird. Die von den Kältemaschinen erzeugte Abwärme heizt unter anderem den gesamten Bereich des Eislaufschuhverleihs, wo rund 2.000 Paar Schuhe getrocknet und vorgewärmt werden.

Schneeschmelzanlage am Wiener Eistraum entwickelt

Die Abwärme werde zudem verwendet werden, um den Schnee zu schmelzen, der durch den Abrieb der Eisläufer und die Reinigung des Eises entsteht. Diese laut der Stadt in ihrer Form weltweit einzigartige Schneeschmelzanlage wurde am Wiener Eistraum entwickelt und verhindert, dass der Schnee durch Lastwagen abtransportiert werden muss. Die neue Eistechnologie erlaube es zudem erstmals, die Eisflächen sehr graduell zu kühlen. So sei es möglich, auch an wärmeren Tagen ein befahrbares Eis zu gewährleisten, ohne dass die Kühlung des Eises mit maximalem Energieaufwand erfolgen muss - eine Maßnahme, die rund 25 Prozent des bisherigen Energieverbrauchs einspart.

(APA/Red)

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