Einbau der neuen Sitzreihen im Happel-Stadion beginnt

Letzte EM-Vorarbeiten im Wiener Ernst-Happel-Stadion: Morgen, Donnerstag, beginnt der Aufbau der zusätzlichen Tribünen. Errichtet werden acht Sitzreihen vor dem ersten Rang, entlang der Sektoren A/F, E und C/D.

Die Reihen werden bis an die Laufbahn reichen. So nahe ist das Publikum dem Spielfeld aber nicht lange: Nach der EURO werden die Einbauten wieder entfernt.


Die neuen Ränge bringen laut dem Wiener EURO-Organisationskomitee mehr als 4.000 zusätzliche Sitze. 100 davon sind spezielle Plätze für Rollstuhlfahrer. Der Aufbau soll am 31. Jänner abgeschlossen werden. Das EM-Finalstadion fasst dann 51.718 Besucher. Die zusätzlichen Plätze können bereits beim Freundschaftsspiel Österreich gegen Deutschland am 6. Februar genutzt werden.

Der nächste Schritt erfolgt im April: Dann beginn die Errichtung des zweistöckigen, 3.000 Quadratmeter großen Medienzentrums. Dieses wird sich zwischen Stadion, U-Bahn-Trasse und Meiereistraße befinden. Über eine Brücke gelangen EM-Journalisten vom Mediengebäude direkt in das bestehende Medienzentrum im Stadion bzw. auf die Medientribüne.

Außerdem wird es eine begehbare Kabeltrasse geben. Sie wird vom sogenannten TV-Compound – der Bereich für TV-Übertragungswägen am Pierre de Coubertin-Platz – über die Dächer der Amtshäuser ebenfalls direkt in das Stadion-Medienzentrum führen.

Für die EURO wird auch eine zweite Videowall angemietet, die in der Österreicherkurve (im Sektor C/D) montiert wird. Sie kommt bereits am 26. März beim Spiel Österreich gegen die Niederlande zum Einsatz.

Am 10. Mai wird das Happel-Stadion dem Veranstalter der EURO – der UEFA – übergeben. Dies ist auch jener Tag, an dem die Arena zum ersten Mal mit der U-Bahn erreichbar sein wird: Denn am 10. Mai steht auch die Eröffnung der Verlängerung der U-Bahn-Linie U2 auf dem Programm.

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