Ein Tag zum "Streichen" für Österreichs Segler vor Kiel

Laser-Segler Andreas Geritzer verlor am Freitag im Hinblick auf sein großes Ziel, das Medal Race, weiter an Boden und reihte sich wie Finn-Segler Florian Raudaschl in seiner Klasse am Ende des Tages auf dem 19. Gesamtrang ein.

Jede Menge Glück hatten Nico Delle-Karth und Niko-Resch. Das 49-er-Team profitierte in der Wind-Lotterie trotz schlechter Leistungen und den Tagesplätzen 5,21,11,14 von Patzern der Konkurrenz und verteidigte wie das Starboot-Duo Hans Spitzauer/Christian Nehammer seinen vierten Gesamtrang. “Das Beste waren noch unsere Starts, der Rest war eher zum vergessen”, zeigte sich Delle-Karth selbstkritisch.

Für Geritzer ist sein 47. Platz in der sechsten Wettfahrt nach einem Mastbruch am Vortag doppelt bitter: “In unserer Serie ist nur eine Streichmöglichkeit vorgesehen, der heutige Ausrutscher bleibt somit in der Wertung, was verdammt weh tut”, sagte der Olympia-Zweite von Athen, der in der siebenten Wettfahrt aber mit einem dritten Platz seine Weltklasse unterstrich. Um noch ins Medal Race einzuziehen, will Geritzer nun voll auf Angriff segeln.

Eine Devise, die auch für Raudaschl gilt. Der Finn-Segler kämpft noch um eine ÖOC-Norm für Olympia und muss daher das Ergebnis der Medemblik-Regatta (Platz 9) bestätigen. Nach den Wettfahrts-Plätzen 17 und 11 verweilt Raudaschl im Zwischen-Klassement aber weiter an 19. Stelle. “Mit zwei perfekten Wettfahrten ist das Medal Race rechnerisch noch möglich und solange die Chance lebt, glaube ich auch daran”, zeigte sich Raudaschl aber ämpferisch.

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