Ein Hund ist keine Kuh - warum Hunde trotz Markenfutter hungern

©SXC
Große Tierfutterproduzenten strecken ihre vermeintlichen Fleischfuttermittel mit bis zu 90% Zusatz- und Füllstoffen, die mit Fleisch nichts zu tun haben. Der Hund soll zur Kuh werden, aber seine Verdauungsorgane sind darauf nicht eingestellt und er leidet daher in vielen Fällen Hunger.

Trotz billiger Inhaltsstoffe und geringem Fleischanteil kostet manches Tierfutter aber dennoch so viel wie Luxuslebensmittel für Menschen. Der unabhängige Tierfutterproduzent Mag. Dieter Eismayr http://www.pure-naturfutter.at der ein Naturfutter-Abo ins Leben gerufen hat, will Aufklärung betreiben.

Mag. Dieter Eismayr zu dem Problem: “Die Industrie zockt Hundehalter gnadenlos ab. Ich nenne das Tier-Junk-Food, das oft auch auf Kosten der Gesundheit der Hunde geht. Haben Sie sich schon mal gefragt, warum bei den multinationalen Hundefutterherstellern auf der Dose oder dem Futtersack immer nur ‘mit saftigen Brocken’ oder ‘mit Ragout’ oder ‘reich an Rind (oder einem anderen Tier)’ geworben wird – aber NIEMALS das Wort ‘Fleisch’ vorkommt? Also Fleischbrocken, Fleischragout oder Rindfleisch …”

“Man muss sich das mal vorstellen, sogar Allergien bei Hunden sind heute eher die Normalität als die Ausnahme. Das Schrägste, das mir in meiner nunmehr fast 10-jährigen Praxis im Tierfuttergeschäft passiert ist, war ein Hund mit Hausstaubmilben- und Gräserallergie. Dagegen nimmt sich die weitverbreitete Getreideallergie schon fast normal aus. Eigentlich kein Wunder, denn kein Hundeorganismus ist auf Getreide als Nahrung eingestellt”, so Eismayr.

Seit Tausenden von Jahren hat sich die natürliche Beute des Wolfes und der Wildkatze nicht verändert. Auch unsere domestizierten Wölfe (Hunde) und Wildkatzen (Katzen) haben immer noch das gleiche Beuteschema und damit die gleiche Nahrung – Fleisch und zwar wirkliches Fleisch … hochgerechnet rund 70%. Die rund 30 % Ballaststoffe kommen in der Natur fast ausschließlich durch Pflanzen (Gräser, Beeren, Kräuter, …) im Mageninhalt des Beutetieres in die Nahrung. Die Industrie versucht dieses Verhältnis umzukehren. 70 bis 90 % Ballaststoffe und nur 5 – 30% Fleischanteil im Futter. “Auf die Frage, ob denn herkömmliches Futter nicht optimiert werde, kann ich immer nur die gleiche Antwort geben: Optimiert ja, doch hauptsächlich für die Aktionäre und den Vorstand – also ‘gewinnoptimiert’. Damit ist auch klar, warum der Fleischanteil oft gering gehalten wird, denn Fleisch ist halt teuer”, so Mag. Eismayr weiter.

Den augenscheinlichsten Beweis für seine These, liefert Mag. Eismayr gleich mit: “Ich empfehle Skeptikern, immer einen Blick auf die Fütterungsempfehlungen ihrer Lieblingsmarke zu werfen. Diese Mengenempfehlungen bei den großen Tierfuttermarken unterscheiden sich erheblich von denen von PURE oder auch von persönlichen Futtermischungen, die man zu Hause herstellt. Für einen Hund von 5kg wird bei PURE nur eine Verzehrmenge bei Trockenfutter von 60g pro Tag empfohlen – bei einem großen Markenanbieter werden 110g empfohlen. Das ist ein Unterschied von +80%!!! Und warum? Weil der Hund – ähnlich wie bei menschlichem Junk-Food – bei einer geringeren Futtermenge sonst Hunger leiden müsste.”

Und sogar wenn mal ausreichend Fleisch enthalten ist, dann ist das nicht immer Fleisch wie wir es kennen. Mag. Eismayr verweist darauf, dass PURE Naturfutter niemals Dinge wie Schnäbel, Federn, Krallen und andere Bestandteile, die nicht menschlicher Lebensmittelqualität entsprechen, verarbeitet! Wenn bei PURE von Fleisch die Rede ist, dann ist das zu 100% Muskelfleisch! Bei den großen Anbietern ist das hingegen sehr oft nicht der Fall.

Desweiteren nimmt es PURE Naturfutter auch mit dem Tierschutz sehr ernst. Nicht umsonst wird PURE Naturfutter auch von der Tierschutzorganisation PETA auf der Positiv-Liste der Hersteller geführt, die keine Tierversuche machen (und auch nicht machen lassen).

 

  • VIENNA.AT
  • Tiere
  • Ein Hund ist keine Kuh - warum Hunde trotz Markenfutter hungern
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen