Eder verteidigte in Antholz-Verfolgung Rang sechs

Simon Eder machte im Stehend-Schießen Fehler
Simon Eder machte im Stehend-Schießen Fehler
Simon Eder hat am Samstag im Biathlon-Weltcup in Antholz erneut Rang sechs erreicht. Der Salzburger, der schon am Vortag im Sprint über 10 km diese Platzierung geschafft hatte, lag in der Verfolgung über 12,5 km lange Zeit auf Podestplatzkurs, den jedoch Fehler im Stehend-Schießen verhinderten. Der Sieg ging an den Russen Anton Schipulin vor dem deutschen Sprint-Gewinner Simon Schempp.


Eder kam nach zwei fehlerfrei absolvierten Liegendschießen zeitgleich mit Schempp als Führender zum ersten Stehend-Anschlag. Nach einer Strafrunde ging der 32-Jährige als Dritter in die vierte Runde. Ein weiterer Fehler bei der letzten Schießeinlage kostete den Saalfeldener aber endgültig den möglichen Podestplatz.

Am Ende fehlten Eder 35,8 Sekunden auf Schipulin, der ebenfalls zwei Strafrunden absolvieren musste. Weltcup-Spitzenreiter Martin Fourcade blieb ohne Schießfehler und verbesserte sich so nach Rang 28 im Sprint unmittelbar hinter dem Norweger Johannes Thignes Bö noch auf Platz vier.

“Es war wieder ein super Rennen. Mit einem Top-6-Platz muss ich zufrieden sein. Stehend hatte ich Pech, denn die Fehler waren sehr knapp. Am Schießstand musste ich heute volles Risiko nehmen, um vielleicht ganz vorne zu landen. Heute hat das Glück etwas gefehlt. Leider ist nicht jeden Tag Ruhpolding”, meinte Eder in Erinnerung an seinen Sieg vor zwei Wochen in der deutschen Biathlon-Hochburg.

Dominik Landertinger, der wie Eder zweimal in die Strafrunde musste, sorgte mit Rang neun (+52,8 Sek.) für ein weiteres Top-Ten-Ergebnis der ÖSV-Biathleten. “Läuferisch konnte ich mich im Vergleich zu gestern deutlich steigern. Liegend hatte ich zwei ärgerliche Fehler, die ich noch in Ruhe mit dem Trainerteam analysieren muss. Wahrscheinlich habe ich auf den Wind falsch reagiert und mich rausgedreht”, lautete Landertingers erste Reaktion nach dem Rennen.

Der Salzburger Julian Eberhard (+2:08,0 Min./5 Schießfehler bzw. Strafrunden), der bei einem Sturz in der letzten Runde einen Schaftbruch am Gewehr erlitt, belegte Rang 26.

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