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EBEL-Siege für Salzburg und Linz

Kantersieg für die Black Wings
Kantersieg für die Black Wings
Die beiden Top-Teams der Erste-Bank-Eishockey-Liga haben auch am Freitag das Eis als Sieger verlassen. Während Tabellenführer Salzburg beim HC Orli Znojmo für das 4:3 (0:1,1:2,0:0;0:0;1:0) aber ins Penaltyschießen musste, feierten die Black Wings Linz einen souveränen 7:1-(3:1,3:0,1:0)-Heimerfolg gegen Dornbirn. Der KAC und die Capitals ließen hingegen Federn.


Salzburg lag beim HC Orli Znojmo im Duell der trefferreichsten Teams nach 40 Minuten schon mit 1:3 zurück, rettete sich dank der Treffer von Walter (53.) und Heinrich (59.) aber noch in die torlose Verlängerung. Dort versenkte Duncan schließlich den 14. und entscheidenden Penalty und sorgte dafür, dass Coach Ratushny noch “einfach happy” sein durfte. “Es ist immer hart, hier zu spielen”, meinte der Kanadier, der am Sonntag mit seiner Truppe den VSV empfängt.

Linz gab gegen Dornbirn von Beginn an den Ton an, Lebler steuerte drei Treffer (7., 21./PP, 22./PP) zum dritten Black-Wings-Sieg en suite bei. Mit 36 Punkten liegen die Oberösterreicher nach wie vor sechs Zähler hinter Salzburg auf Rang zwei noch vor Fehervar (35) und den Capitals (34).

In Wien gaben die Capitals von Beginn an den Ton an, hatten ein Chancenplus und deutlich mehr vom Spiel, die Gäste aber das Glück auf ihrer Seite. Ende des ersten Drittels brachte Degon Ljubljana im Powerplay in Führung (19.), im weiteren Verlauf wurde das Duell immer ruppiger – auch weil die Schiedsrichter zu hart spielen ließen. Music sorgte im Finish mit seinem Doppelpack (55., 60./EN) für die Entscheidung, Foucaults zwischenzeitlicher Anschlusstreffer (59.) konnte nichts mehr an der siebenten Caps-Niederlage in den jüngsten acht Partien ändern.

Innsbruck bleibt unter Coach Christer Olsson indes der Angstgegner des KAC. Gegen seinen Ex-Club feierte der Schwede beim Auswärts-4:1 den dritten Sieg im dritten Saisonduell. Nach dem 0:2 gegen Schlusslicht Ljubljana war es die zweite KAC-Pleite gegen einen Nachzügler en suite. Die Innsbrucker setzten erfolgreich auf Konter, hatten einen starken Schlussmann Munro und glänzten mit Effizienz. Der KAC war wohl optisch überlegen, aber ebenso schwach im Abschluss wie im Powerplay – ein für Klagenfurter Verhältnisse seltenes Pfeifkonzert war die Folge.

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