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Dumoulin verlor Giro-Führung, Tagessieger Brambilla in Rosa

Dumoulin musste das Rosa Trikot abgeben
Dumoulin musste das Rosa Trikot abgeben
Der Niederländer Tom Dumoulin hat am Samstag auf der Schotterstraße zur Alpe di Poti seine Führung im Giro d'Italia eingebüßt. Der Radprofi des Giant-Teams verlor nach einer Attacke von Alejandro Valverde den Anschluss an die Gruppe der Anwärter auf den Gesamtsieg. Neuer Träger des Rosa Trikots nach dem 8. Abschnitt von Foligno nach Arezzo (186 km) ist Tagessieger Gianluca Brambilla.


Der Italiener Brambilla hatte sich im letzten Anstieg aus der ursprünglich 13-köpfigen Spitzengruppe abgesetzt und fuhr solo ins Ziel. Der 28-jährige Profi des Teams Etixx feierte vor seinem Landsmann Matteo Montaguti seinen ersten Giro-Etappensieg und verbesserte sich vom 22. Gesamtrang (+1:56 Minuten) auf den ersten. Er führt mit 23 Sekunden Vorsprung auf den Russen Ilnur Zakarin (Katjuscha), der Spanier Valverde ist Vierter (0:36).

Dumoulin hatte auf dem bis zu 14 Prozent steilen Anstieg zur Alpe di Poti, davon 6,4 km auf Schotter, keinen Helfer mehr zur Seite gehabt und büßte als 38. 2:51 Minuten ein. Er fiel in der Gesamtwertung auf den elften Rang zurück (+1:05).

Sein Helfer Georg Preidler hatte schon früher den Anschluss verloren. Der Steirer erreichte das Ziel 12:10 Minuten nach Brambilla als 77. und rutschte in der Gesamtwertung auf den 42. Platz (+13:13) ab. Bestplatzierter Österreicher der Etappe war Riccardo Zoidl als 63. mit 8:47 Minuten Rückstand, allerdings kam er zu Sturz und konnte Ex-Giro-Gewinner Ryder Hesjedal bei der Bergetappe nicht entsprechend unterstützen. “Ich bin froh, dass es mich nicht allzu schwer erwischte. Bis auf ein paar Blessuren ist mir nichts passiert”, meinte Zoidl.

Valverde hatte mit seinem Antritt auf dem Schotterabschnitt Dumoulin distanziert, die übrigen Mitfavoriten hielten am Tag vor dem Einzelzeitfahren im Chianti-Gebiet aber mit dem Tages-Sechsten aus Spanien mit. Ex-Sieger Vincenzo Nibali (ITA) liegt als Gesamt-Fünfter (0:45) weiterhin bestens im Rennen.

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