Dürr hat für Tour de Ski viel vor

Der Niederösterreicher ist zuversichtlich
Der Niederösterreicher ist zuversichtlich
Langläufer Johannes Dürr rechnet sich nach seinem starken Saisonstart auch beim ersten Höhepunkt des Olympiawinters, der Tour de Ski, einiges aus. Der im Vorjahr im abschließenden Berglauf auf die Alpe Cermis viertplatzierte Niederösterreicher legt sein Augenmerk aber nicht nur darauf, diesmal will er auch im Gesamtklassement der neuntägigen Tour möglichst weit vorne mitmischen.


Seit dem Überraschungscoup auf der Schlussetappe der jüngsten Auflage hat sich Dürr in der erweiterten Weltspitze etabliert. Eine gelungene Saisonvorbereitung ohne Erkrankungen und zwei ausgezeichnete Auftritte bei Skating-Distanzrennen (viertbeste Zeit in Kuusamo, 7. über 30 km in Davos) in diesem Winter lassen ihn zuversichtlich in Richtung Tour blicken.

“Ich fühle mich sehr gut. Der Plan ist schon, dass ich auch auf die Gesamtwertung losgehe, da braucht es gute Ergebnisse auf allen Etappen. Meine Stärke ist sicher der Schlussanstieg, davor möchte ich halbwegs in Schlagdistanz sein, damit sich ein gutes Gesamtergebnis ausgeht”, meinte Dürr vor dem Auftakt am Samstag in Oberhof im Gespräch mit der APA.

Aufgrund der reibungslosen Saisonvorbereitung sei er stabiler geworden, verstärktes Klassiktraining soll sich ebenfalls auszahlen. “Ich bin leistungsmäßig sicher einen Tick besser als letztes Jahr. Wichtig ist, dass ich gezeigt habe, dass ich konstanter bin”, betonte der Göstlinger, der bis zu seinem Durchbruch in der vergangenen Saison lange mit Krankheiten zu kämpfen gehabt hatte.

Ebenfalls im Spitzenfeld landen möchte Katerina Smutna. Die 30-Jährige hatte im Vorjahr vor der Schlussetappe der Tour wegen einer Erkrankung aufgeben müssen. Für die um zehn Jahre jüngere Teresa Stadlober ist bei ihrer ersten Teilnahme hingegen Durchkommen das Motto.

Die Tour-Top-Favoritinnen sind einmal mehr die Polin Justyna Kowalczyk, die die jüngsten vier Auflagen für sich entschieden hat, und die Norwegerinnen um Marit Björgen.

Bei den Herren sind die ersten Sieganwärter schwieriger auszumachen. Norwegens Superstar Petter Northug ist nach einer Krankheit im Herbst bisher noch nicht in Topform gewesen. Der zweifache Schweizer Tour-Sieger Dario Cologna fehlt verletzungsbedingt. Titelverteidiger ist der Russe Alexander Legkow.

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