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Drogentoter in Wien

Opfer vermutlich einer Überdosierung von Suchtgift wurde Sonntag früh ein 22-jähriger Mann in einer Wohnung in der Kriehubergasse in Wien-Margareten.

Ein zweiter Drogenabhängiger konnte gerettet werden und wurde zur Entgiftung ins Wiener Wilhelminenspital eingeliefert. Dies erklärte man bei Wiener Rettung und Polizei.

Die beiden 22-Jährigen hatten sich in der Wohnung offenbar Heroin gespritzt. Sonntag um 9.44 Uhr wurde Alarm geschlagen. Für einen der beiden Männer kam jede Hilfe zu spät. Die genauen Hintergründe waren zunächst noch unbekannt.

Laut den letzten vorliegenden offiziellen Zahlen hat es im Jahr 2006 in Österreich 197 Drogentote gegeben. Die Zahlen sind in den vergangenen Jahren etwas angestiegen. 81 Prozent der Opfer gab es nach Misch-Intoxikationen, zumeist Heroin, Beruhigungsmittel und Alkohol. Benzodiazepine und Alkohol verstärken noch die dämpfende Wirkung von Heroin auf das Atemzentrum im Gehirn.

Die meisten Drogentoten werden in Wohnungen aufgefunden. So erklärte Hans Haltmayer, Ärztlicher Leiter der Wiener Betreuungsstelle “Ganslwirt” erst vor wenigen Tagen bei einem Kongress österreichischer Ärzte in Grado: “Von den 197 Drogentoten, die es in Österreich im Jahr 2006 gab, wurden 79 Prozent in Wohnungen gefunden. 50 Prozent in der eigenen Wohnung, sechs Prozent in der Wohnung des des Partners und 23 Prozent in der Wohnung anderer.”

Der Drogentod kommt zumeist in Gegenwart von Bekannten oder dem Partner des Opfers. In der Öffentlichkeit entsteht dann aber oft ein falsches Bild. So sagte Experte: “Meistens steht dann in der Zeitung, dass da eine ‘Drogenparty gefeiert’ wurde, was ich besonders perfide finde. Meistens findet dieser Drogenkonsum in Anwesenheit Anderer statt. Aber oft wird keine Hilfe geholt, weil man Angst hat.” Dabei wäre im Verdachtsfall auf eine Überdosierung die sofortige Alarmierung der Rettung der einzig richtige Weg. Die Rettung ist primär nicht angehalten, die Polizei zu holen.

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