Drei Viertelfinalisten bei EM in Slowenien fix

Freie Bahn für Donatas Motiejunas
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Bei der Basketball-Europameisterschaft der Herren (EuroBasket) in Slowenien stehen seit Freitagabend drei Viertelfinalisten fest. Frankreich, Litauen und Serbien sind via Zwischenrunde schon vor dem letzten Spieltag in der Gruppe E am Sonntag für die K.o.-Phase qualifiziert. Nicht alle Favoriten blieben jedoch siegreich.


Im Abendspiel fixierte Frankreich mit einem 102:91 (52:35) gegen Lettland aus eigener Kraft den Aufstieg in die K.o.-Phase. Der Vizeeuropameister zeigte sich von der 62:76-Schlappe gegen Litauen am Mittwoch erholt und lag zwischenzeitlich bis zu 22 Zähler voran. Die Weichen standen schon nach dem ersten Viertel (31:15) auf Sieg. Nicolas Batum (Portland Trail Blazers) ragte mit 19 Punkten, zehn Rebounds und sechs Assists aus dem französischen Ensemble heraus. Topscorer der Sieger waren 2,15-Meter-Center Alexis Ajinca (25) und Tony Parker (San Antonio Spurs) mit 23 Zählern.

Vom Erfolg der Franzosen profitierten auch Litauen und Serbien, die nun ebenfalls im Viertelfinale stehen. Alle drei Nationen halten in der Zwischenrunde bei sieben Punkten (3:1-Siege). Am Freitagnachmittag war Litauen ohne jegliche Probleme zu einem 86:67 (44:21) gegen Belgien gekommen. Beim Europameister 2003 und WM-Dritten 2010 trugen sich alle zwölf eingesetzten Spieler als Scorer ein.

Danach überraschte die Ukraine mit einem 82:75 (41:40) gegen Serbien. Österreichs Gruppengegner in der Qualifikation für Slowenien legte mit einem starken dritten Viertel den Grundstein für den Erfolg. Acht Mann aus dem ukrainischen EM-Aufgebot waren 2012 auch gegen die ÖBV-Auswahl im Einsatz. Die Chance auf den erstmaligen Einzug ins Viertelfinale des kontinentalen Bewerbs blieb für den Ausrichter von EuroBasket 2015 aufrecht. Auf serbischer Seite spielte Nemanja Bjelica, 2007/08 bei den Traiskirchen Lions unter Vertrag, mit 22 Punkten und zehn Rebounds zwar groß auf, konnte die Niederlage aber nicht verhindern.

Hochspannung verspricht der Samstag-Spieltag in der Gruppe F der Zwischenrunde. Je drei Teams halten vorerst bei 2:1- bzw. 1:2-Siegen, womit noch alles möglich ist. Titelverteidiger Spanien (1:2) steht gegen Finnland massiv unter Siegzwang. Die jeweils ersten Vier der beiden Sechsergruppen steigen ins Viertelfinale auf.

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