Drei oberösterreichische Brandopfer starben an Rauchgasvergiftungen

Die drei Todesopfer eines Wohnhausbrandes in Traun (Bezirk Linz-Land) in Oberösterreich in der Nacht auf Sonntag - eine 58-jährige Frau und ihre Eltern im Alter von 82 und 85 Jahren - sind an Rauchgasvergiftungen gestorben.
Videobericht zum Brand
Brandkatastrophe in OÖ
Eine Person konnte bei der Obduktion am Montag eindeutig identifiziert werden, berichtete Sicherheitsdirektor Alois Lißl der APA. Um wen es sich handelt, wollte er nicht sagen. Eine Untersuchung der DNA bzw. des Zahnschemas solle endgültige Klarheit bringen, damit die Leichen freigegeben werden können.

Das Feuer dürfte durch eine Kerze im Vorraum oder Schlafzimmer ausgelöst worden sein. Diese Annahme hätten Zeugenaussagen untermauert, so Lißl. Demnach waren im Parterre und im ersten Stock Kerzen aufgestellt. Die drei Personen dürften noch aufgewacht sein und versucht haben zu flüchten. Sie erstickten aber an den Rauchgasen. Die genaue Brandursache könne nicht festgestellt werden, da das Gebäude völlig zerstört worden sei, erklärte Lißl. Die Schadenssumme stand vorerst nicht fest.

Um 0.58 Uhr waren die Feuerwehren alarmiert worden, ein Nachbar hatte den Brand bemerkt. Er hörte ein Knallen und vermutete anfangs, dass ein Feuerwerk abgeschossen wird. Als der Mann nachschauen ging, entdeckte er, dass das Haus nebenan lichterloh brannte und dessen Dachschindeln wegen der großen Hitze explosionsartig barsten.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Gebäude bereits in Vollbrand. Der Feuerwehr gelang es, die Flammen zu löschen. Da das Haus stark einsturzgefährdet war und zuerst gesichert werden musste, konnte es erst in den frühen Morgenstunden von den Brandermittlern betreten werden. Dabei wurden die drei bis zur Unkenntlichkeit verbrannte Personen entdeckt. Wie sich herausstellte, handelte es sich um die Hauseigentümerin und ihre Eltern aus Linz, die bei ihr Weihnachten verbracht hatten.

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