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Drei Bezirke überlegen weitere Parkpickerl-Ausweitung

Drei Wiener Bezirke überlegen eine weitere Parkpickerl-Ausweistung,
Drei Wiener Bezirke überlegen eine weitere Parkpickerl-Ausweistung, ©APA
Am 1. Oktober 2012 wurde die Parkpickerl-Ausweitung eingeführt. Nun, ein Jahr danach, ziehen die Bezirkschefs eine überwiegend positive Bilanz, manche überlegen auch weitere Ausweitungen.
Neue Parkplätze für Pendler
Parkpickerl in Favoriten?

Grundsätzlich sei die Einscheidung für die Parkpickerleinführung richtig gewesen, so der Tenor. Der massive Parkplatzdruck habe spürbar nachgelassen. In drei Bezirken könnte es bald noch einmal zu überschaubaren Ausweitungen kommen.

Parkpickerl-Ausweitung im 17. Bezirk angedacht

Ziemlich fix scheint eine Erweiterung im 17. Bezirk zu sein. SPÖ-Vorsteherin Ilse Pfeffer kündigte gegenüber der APA an, auf Wunsch der Anrainer den Bereich rund um den Stefan-Zweig-Platz sowie die Heuberg- bzw. Nachreihengasse gänzlich bewirtschaften zu wollen. Denn durch die jetzige Grenzziehung sei es hier zu Verdrängungseffekten gekommen. “Manche sagen, man soll das Pickerl gleich im ganzen Bezirk, also auch am Schafberg, einführen”, dies sei derzeit aber nicht vorgesehen, so Pfeffer. Sie hofft, dass die Änderungen spätestens rund um den Jahreswechsel wirksam werden.

Meidling überlegt Grenzverschiebung

Überlegungen hinsichtlich Grenzverschiebungen gibt es auch in Meidling. Derzeit ist dort bekanntlich wegen Protesten der dortigen Bewohner ganz Hetzendorf von der Bewirtschaftung ausgenommen. Möglicherweise werde man ein paar Straßenzüge westlich der Altmannsdorfer Straße dazunehmen. “Wir warten aber noch die Evaluierung ab, die uns Frau Vassilakou schon für das Frühjahr angekündigt hat und die jetzt hoffentlich im Herbst vorliegt”, erinnerte Bezirkschefin Gabriele Votava (SPÖ) die grüne Verkehrsstadträtin an ihr Versprechen.

Penzing denkt über Parkpickerl-Ausweitung nach

Kollegin Andrea Kalchbrenner aus Penzing denkt ebenfalls über marginale Ausweitungen bzw. Nachjustierungen nach, ohne vorerst Details nennen zu wollen. Die rote Vorsteherin will ebenfalls noch die Evaluierungsdaten abwarten. Die Situation im 14. Bezirk sei um einiges besser als vor der Einführung, wobei sich seitens der Bevölkerung positive wie negative Reaktionen “die Waage halten”. Manche Grätzel seien immer noch belastet – wenn auch nicht mehr so drastisch wie vor der Gebührenpflicht.

Keinen Handlungsbedarf sieht indes Ottakrings SPÖ-Bezirkschef Franz Prokop: “Ich habe derzeit keinen Wunsch nach Veränderung”. Für die Bewohner gebe es nun genug Parkplätze, die Einführung habe sich vor allem im Hinblick auf die dicht besiedelten Gebiete bewährt. Rudolfsheim-Fünfhaus wiederum hat sich von vornherein dafür entschieden, das gesamte Bezirksgebiet zu bewirtschaften.

ÖVP drängt erneut auf Reform

Die Wiener ÖVP hat am Freitag angesichts des einjährigen “Jubiläums” der Parkpickerl-Ausweitung einmal mehr auf eine diesbezügliche Reform gedrängt. “Wir brauchen eine Parkraumbewirtschaftung, die Flexibilität, Lenkungseffekte und weniger Abzocke beinhaltet”, konstatierte Parteichef Manfred Juraczka via Aussendung. Die von der Stadtregierung eingesetzte Expertenkommission habe “außer ein paar überfälligen kosmetischen Korrekturen nichts Essenzielles vollbracht”, so sein Befund.

Hier finden Sie weitere wichtige Informationen zum Parkpickerl und den Kurzparkzonen in Wien.

(APA/Red)

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