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Drama "Mank" für zehn Oscars nominiert

Das Drama "Mank" wurde für zehn Oscars nominiert.
Das Drama "Mank" wurde für zehn Oscars nominiert. ©APA/AFP/ROBYN BECK
Das Schwarz-weiß-Drama "Mank" geht als klarer Favorit in die 93. Oscar Verleihung. Der Streifen wurden mit zehn Oscar-Nominierungen in allen wesentlichen Kategorien berücksichtigt.

David Finchers Schwarz-weiß-Drama "Mank" über die Entstehung des Hollywoodklassikers "Citizen Kane" geht als klarer Favorit in die 93. Oscar-Verleihung am 25. April. Der Film mit Gary Oldman in der Hauptrolle des titelgebenden Drehbuchautors Herman J. Mankiewicz erhielt von der Academy zehn Nominierungen, wie am Montag bekannt gegeben wurde. Dicht gedrängt finden sich dahinter die weiteren Konkurrenten.

Auch eine österreichische Produktion am Start

So geht Chloé Zhaos Golden-Globe-Gewinner "Nomadland" ebenso mit sechs Gewinnchancen in die cineastische Nacht der Nächte wie "Minari" von Lee Isaac Chung oder "The Father" von Florian Zeller. Ebenfalls auf sechs Nominierungen brachten es das Gehörlosendrama "Sound of Metal", Aaron Sorkins "The Trial of the Chicago 7" sowie "Judas and the Black Messiah" von Shaka King über die Black-Panther-Bewegung in den 1960ern. All diese Werke sind auch in der Königskategorie des besten Films nominiert. Diese Runde komplettiert einzig noch Emerald Fennells Rache-Satire "Promising Young Woman", der es auf fünf Nominierungen bringt.

Dazu zählt auch jene für die beste Regie, wobei sich Fennell hier mit "Mank"-Macher David Fincher, Lee Isaac Chung für "Minari", Chloè Zhao ("Nomadland") als einziger Frau und dem dänischen Regisseur Thomas Vinterberg messen muss. Vinterberg ist mit seinem Erfolgswerk "Der Rausch" mit Mads Mikkelsen auch in der Sparte des besten Auslandsfilms im Rennen.

Österreichische Koproduktion bei den Oscars dabei

Hier matcht sich das Werk unter anderem mit einer österreichischen Koproduktion, Jasmila Zbanics Kriegsdrama "Quo vadis, Aida?". Allerdings wurde der Film nicht von Österreich, sondern von Bosnien und Herzegowina eingereicht. Ein bisschen rot-weiß-rotes Daumenhalten geht aber doch.

Bei den männlichen Hauptdarstellern konzentriert sich das Nominiertenfeld ebenfalls auf die Runde der Favoritenfilme. Bei den Herren treten Riz Ahmed ("Sound of Metal"), der verstorbene Chadwick Boseman ("Ma Rainey's Black Bottom"), Anthony Hopkins ("The Father"), Gary Oldman ("Mank") und Steven Yeun ("Minari") gegeneinander an. Bei den Damen haben hingegen auch Darstellerinnen eine Chance, die in anderen Filmen als aus dem Kreis der "Mank"-Verfolger aufgetreten sind. So besteht die Fünferbande hier aus Viola Davis ("Ma Rainey's Black Bottom"), Andra Day ("The United States vs. Billie Holiday"), Vanessa Kirby ("Pieces of a Woman"), Frances McDormand ("Nomadland") und Carey Mulligan ("Promising Young Woman").

(APA/red)

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