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Drachenreiter - Kritik und Trailer zum Film

Das Leben der Drachen ist nicht mehr wirklich gemütlich. Immer weiter dringen die Menschen in ihr Reich vor und machen mit ihren Baggern und Maschinen alles kaputt. Der Silberdrache Lung hat deshalb eine Idee: Er will den Saum des Himmels finden. Denn eine alte Sage erzählt, dass dort das Paradies für Drachen und andere magische Lebewesen ist. Gemeinsam mit dem Waisenjungen Ben und dem Koboldmädchen Schwefelfell macht er sich auf die Suche, doch der gefährliche Drache Nesselbrand ist ihnen dicht auf den Fersen.

Drachen und andere magische Wesen stehen bei Kindern hoch im Kurs. Nun gibt es eine neue Geschichte aus dem Reich der Märchen- und Zauberwesen: Cornelia Funkes erfolgreicher Kinderroman "Drachenreiter" ist nun als turbulentes Animationsabenteuer adaptiert worden, das Sprecher wie die YouTuber Julien Bam und Dagi Bee sowie Popsänger Mike Singer vorweisen kann. Ab Donnerstag im Kino.

Drachenreiter - Kurzinhalt zum Film

Angelehnt an den Roman, erzählt das Werk, wie die Menschen immer weiter in den Lebensraum der Drachen vordringen. Die Alten wollen in den Krieg ziehen, um ihre Heimat zu retten. Der junge Silberdrache Lung dagegen hätte lieber eine friedliche Lösung. Er glaubt an die uralte Sage vom Saum des Himmels, wo es ein Paradies für magische Lebewesen geben soll. Mit dem Koboldmädchen Schwefelfell will er diesen Ort finden.

Unterwegs treffen sie den Buben Ben, der sich mit Diebstählen über Wasser hält. Lung hält ihn für den legendären Drachenreiter, der sie zum Saum des Himmels führen kann. Doch auf ihrer weiten und abenteuerlichen Reise sind sie nicht allein. Der böse Drache Nesselbrand ist ihnen dicht auf den Fersen und will Lung vernichten.

Drachenreiter - Die Kritik

Tomer Eshed inszeniert die Geschichte sehr turbulent und spannend - und mit Anklängen an "Drachenzähmen leicht gemacht". Auch eine kurze Referenz an "Ice Age" findet sich. Für empfindsamere Kinder dürften manche Szenen zu furchteinflößend sein, etwa wenn Nesselbrand sein riesiges Maul mit den spitzen Zähnen aufreißt und laut brüllt. Doch der Humor macht vieles wieder wett. Dafür sorgen nicht zuletzt die Synchronsprecher, allen voran Axel Stein als kraftstrotzender Zwerg, der im breitesten Ruhrpott-Slang dem fauchenden Nesselbrand die Ohren vollquatscht.

Doch es geht nicht nur um Action und um Gefahren, denen sich die drei Freunde mutig stellen. Der Drache, der Kobold und der Bub haben auch mit sich selbst zu kämpfen. Lung fehlt das Selbstvertrauen. Zu Hause wird er als Sparflamme verspottet, weil er nicht richtig Feuer spucken kann und nur ein paar harmlose Funken rausbringt. Schwefelfell ist überaus misstrauisch und lehnt Ben anfangs komplett ab. Und Ben fühlt sich einsam, ungeliebt und von allen verlassen. Alle drei müssen sich irgendwie zusammenraufen, um gemeinsam ans Ziel zu kommen - eine Aufgabe, die "Drachenreiter" einfühlsam, kindgerecht, amüsant und sehr humorvoll löst.

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(APA/Red)

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