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Dornbirn verliert turbulentes Spiel gegen Wien

Für die Bulldogs ging es heute überraschend oft auf die Strafbank.
Für die Bulldogs ging es heute überraschend oft auf die Strafbank. ©GEPA
Die Bulldogs Dornbirn mussten sich trotz 4:2-Führung kurz vor Schluss den Vienna Capitals am Ende mit 4:5 nach Penaltyschießen geschlagen geben.

Im ersten von zwei Heimspielen innerhalb von 45 Stunden ging es für die Bulldogs Dornbirn heute gegen den Tabellen-Vierten Vienna Capitals. Nachdem die Gäste die Startphase dominierten, hatte Romig in der 8. Minute die große Chance auf die Führung, scheiterte allerdings an Starkbaum. In weiterer Folge blieben die Capitals das bessere Team und kamen in der 14. Minute durch Hartl zum verdienten 0:1. Die Dornbirner machten sich in den ersten 20 Minuten mit gleich drei Strafzeiten das Leben selbst schwer und gingen so mit dem knappen Rückstand in die erste Pause.

Dornbirn dreht das Spiel

Im zweiten Drittel war Dornbirn besser im Spiel und verpasste durch Yogan den Ausgleich. Kurz darauf waren es aber die Capitals, die durch Richter in der 32. Minute auf 0:2 erhöhten. Doch die Dornbirner kämpften sich zurück ins Spiel und kamen kurz vor Drittelende durch Debütant Salmela, der den Puck perfekt im Kreuzeck versenkte, zum 1:2.

Turbulentes Schlussdrittel

Der letzte Abschnitt begann für die Bulldogs perfekt. Nilsson (41.) und Yogan (42.) drehten das Spiel innerhalb von nur zwei Minuten. Die Capitals waren sichtlich geschockt und die Dornbirner drückten auf die Vorentscheidung. In der 51. Minute schwächten sich die Hausherren selbst, als Antonitsch aufgrund eines Checks gegen den Kopf für 2+2 Minuten vom Eis musste. Die Bulldogs überstanden diese schwierige Phase unbeschadet, sorgten durch Jevpalovs (58.) im Powerplay für die vermeintliche Entscheidung.

Es ging ins Penaltyschießen

Doch die Capitals kamen durch Hartl (58.) und Wukovits (59.) mit einem Doppelschlag 14 Sekunden vor Schluss noch zum Ausgleich. In der Verlängerung kamen die Capitals aufgrund eines Wechselfehlers der Dornbirner zu einem neuerlichen Powerplay. Kurz darauf endete die Verlängerung und es ging ins Penaltyschießen. Dort trafen Richter und Yogan, während Rapuzzi, Jevpalovs sowie Leduch und Wukovits vergaben. Im Sudden Death sorgte schlussendlich Archibald für die Entscheidung zugunsten der Capitals. Die Bulldogs nehmen nach einer verrüchten Partie zumindest einen Zähler mit.

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(Red.)

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