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Doppelmayr wird 80 Jahre

Der Seilbahnpionier Artur Doppelmayr feiert am 16. September seinen 80. Geburtstag. Er hat sein Unternehmen zu einem der größten Seilbahnhersteller der Welt gemacht.

In seiner 45-jährigen Berufslaufbahn hat der Familienpartriarch das Vorarlberger Unternehmen zu einem der größten Seilbahnhersteller der Welt gemacht.

Komm.-Rat Senator Konsul Dipl.-Ing. Dr. Artur Doppelmayr wurde 1922 in Dornbirn geboren, maturierte 1941 an der Bundesoberrealschule in Dornbirn und begann nach Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft 1945 das Wirtschaftsingenieurs-Studium an der Technischen Hochschule in Graz, das er 1954 als Diplom-Ingenieur abschloss.

Bereits während des Studiums trat er in das väterliche Unternehmen ein, das sich seit 1910 mit Aufzügen beschäftigte und 1937 den ersten Schlepplift – in Zürs am Arlberg – baute. Doppelmayr widmete sich vorwiegend dem Verkauf und Marketingfragen und verstand es, für Konstruktion und die Führung des Finanzbereiches die richtigen Mitarbeiter zu finden. 1967, nach dem Tod seines Vaters, wurde Artur Doppelmayr Alleineigentümer und alleiniger Geschäftsführer des Unternehmens.

Es gelang ihm in insgesamt 45-jähriger Arbeit auf allen Kontinenten Doppelmayr zu einer Weltmarke zu machen. 1981 gründete er gemeinsam mit Peter Malin die LTW-Lagertechnik, die heute zu einem der führenden Unternehmen im Bau von Schienen gebunden Regalbediengeräten in Europa zählt. Mit Jahresbeginn 1992 übernahm der älteste Sohn, Ing. Michael Doppelmayr, das Unternehmen.
Artur Doppelmayr wechselte 1994 in den Aufsichtsrat der Doppelmayr Holding, wurde Aufsichtsratsvorsitzender und begann zu studieren. 1997 – im Alter von 75 Jahren – promovierte er an der Technischen Universität Graz zum Doktor der Technik. Auf Grundlage seiner Dissertation und seiner reichhaltigen Berufserfahrung verfasste er 1998 ein Buch mit dem Titel „Denkanstöße zur Funktionserfüllung von Einseilumlaufbahnen“, in dem es ihm vor allem um die Sicherheit von Seilbahnen geht.

Seit einigen Jahren engagiert sich der Jubilar vor allem in Osteuropa. Er wirkt an der Technischen Universität Krakau, der Lomonossow-Universität in Moskau und der Post-graduate-Wirtschafts-Universität in Komsomolsk.

Neben seiner Tätigkeit als Unternehmer war Artur Doppelmay Zeit viele Jahre in verschiedenen Funktionen in der Industriellenvereinigung und der Wirtschaftskammer tätig, war Aufsichtsrat der Bank für Tirol und Vorarlberg und Beirat der Creditanstalt, ist Honorarkonsul der Republik Finnland und Mitglied der Japanisch-Österreichischen Technologie-Gesellschaft.

1976 ernannte ihn die Technische Universität Wien zum Ehrensenator. 1982 erhielt er das Große Verdienstzeichen des Landes Vorarlberg, 1984 das Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich. Darüber hinaus verliehen ihm der Vorarlberger und der Österreichische Skiverband das Goldene Ehrenzeichen.

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