Doch keine Habsburg-Brücke in Wien-Penzing

Wien-Penzing wird wohl doch keine Otto-Habsburg-Brücke bekommen.
Wien-Penzing wird wohl doch keine Otto-Habsburg-Brücke bekommen. ©APA
Ein entsprechender Antrag der ÖVP für eine Otto-Habsburg-Brücke in Wien-Penzing wurde abgelehnt. Die entsprechende Mehrheit wurde nciht erzielt, da SPÖ und Grüne in der Bezirksvertretung nicht zugestimmt haben, wie VP-Bezirksrat Markus Kroiher am Freitag in einer Aussendung beklagte.
Otto-Habsburg-Brücke für Penzing

Die Initiatoren geben jedoch nicht auf: Die Volkspartei will den Antrag nun bei einer der nächsten Sitzungen erneut einbringen.  “Sie wollten einfach nicht. Man merkte ganz klar einen heute schon sehr anachronistisch anmutenden Anti-Habsburg-Reflex”, so Kroiher. Für den verdienten und international hochdekorierten Europäer Otto Habsburg finde sich in seiner Heimatstadt kein Platz. Gleichzeitig gebe es eine Reihe an Verkehrsflächen, die nach historisch “jedenfalls fragwürdigen Persönlichkeiten” wie Julius Tandler oder Friedrich Adler benannt seien, so der VP-Politiker.

Keine Otto-Habsburg-Brücke für Wien

Die Volkspartei wünscht die Benennung einer Brücke im Umfeld von Schönbrunn. Kandidaten sind dabei die Kennedybrücke in Hietzing und die derzeit Schlossbrücke genannte Wienfluss-Querung vor dem Schloss. Unterstützung für das Begehren war zuletzt von der FPÖ gekommen.

Laut “Presse” kam es während der Sitzung der Bezirksvertretung zu einer umstrittenen Wortmeldung. Der Klubchef der Penzinger ÖVP, Franz Lerch, soll im Zuge der Debatte gemeint haben, dass “manche Leute mit einem Blumenstrauß zur Frau Bezirksvorsteherin kommen, andere vielleicht mit einem Kuvert”. Im Gespräch mit der Zeitung versicherte er, dass er der Bezirksvorsteherin Andrea Kalchbrenner damit keine Unredlichkeit unterstellen wollte. Die Worte seien nur im Zuge einer “theoretischen Frage” gefallen.

(APA/red)

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