Diese Fassade in Wien darf nicht weiß bleiben

Das frühere Verkehrsbüro darf seine weiße Farbe nicht behalten.
Das frühere Verkehrsbüro darf seine weiße Farbe nicht behalten. ©APA/Barbara Gindl (Symbolbild/gestellte Szene)
Das frühere Verkehrsbüro am Wiener Nachschmarkt darf einem Bescheid des Bundesdenkmalamts (BDA) zufolge seine weiße Farbe nicht behalten.

Wie der "Kurier" am Dienstag berichtet, wurde der nachträglich eingebrachte Antrag des neuen Besitzers, die Fassade nach der Renovierung komplett weiß zu belassen, abgelehnt. Eigentümer der Immobilie, in der Gastronom Martin Ho das Lokal "404 - Don't ask why" betreibt und sich auch das Kleine Haus der Kunst eingemietet hat, ist Lukas Neugebauer.

Statement von Bundesdenkmalamt

Er ist Geschäftsführer der LNR Projekt FS7 Immobilien GmbH und verantwortete die zuletzt durchgeführte Sanierung des früheren Novomatic-Forums. Das Gebäude wurde allerdings 1922/1923 von den Otto Wagner-Schülern Hermann Aichinger und Heinrich Schmid mit einer zweifarbigen Fassade - mit rötlichen Seitentrakten - errichtet. Das sei ein "bestimmendes Charakteristikum des denkmalgeschützten Gebäudes", hieß es bereits im Sommer in einer Stellungnahme des Bundesdenkmalamts, die Mitte Juli eine Strafanzeige sowie einen Antrag auf Wiederherstellung eines denkmalgerechten Zustandes eingebracht hatte. In der Folge suchte der neue Eigentümer im Bundesdenkmalamt um nachträgliche Genehmigung der erfolgten Veränderungen an. Mit dem Bescheid vom 8. November wurde dieser Antrag laut "Kurier" nun aber abgelehnt. Die Einspruchsfrist beträgt vier Wochen.

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(APA/Red)

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