Die Unglaublichen 2 - Kritik und Trailer zum Film

14 Jahre nach "Die Unglaublichen" kommt die Superheldenfamilie um das dehnbare Elastigirl und den starken Mr. Incredible mit neuen Abenteuern in die Kinos zurück. Während Elastigirl auf Mission geht, muss der Muskelgatte das Heim und die Kinder Violetta, Robert und Baby Jack-Jack hüten.

Eigentlich war der Animationshit “Die Unglaublichen” vor 14 Jahren aufgelegt für eine Fortsetzung. Doch hat es nun beinahe eineinhalb Jahrzehnte gedauert, bis die Familie von Mr. Incredible und Elastigirl wieder aktiv werden kann – und das mit einem Rollenwechsel, aber altbekanntem Actionfeuerwerk. Am Donnerstag kommt das Pixar-Abenteuer ins Kino.

Die Unglaublichen 2: Kurzinhalt zum Film

Zeitlich schließt “Die Unglaublichen 2” beinahe nahtlos an den Vorgänger an. Die Superhelden werden nicht mehr benötigt, diskriminierende Gesetze verbieten ihnen ihr heilsames Tun. Letztlich geht es also auch um den politischen Kampf gegen eine populistische Regierung, für Selbstbestimmung und ein Plädoyer für die Außenseiter – und den ganz alltäglichen Kampf um die Gleichberechtigung in der Ehe. Ein wenig wirkt “Die Unglaublichen 2”, als hätte Ken Loach einen animierten Superheldenfilm gedreht.

So stehen der starke Bob Parr (Mister Incredible) und seine dehnbare Frau Helen (Elastigirl) vor der Grundfrage, wer von beiden arbeiten geht und wer bei den Kindern Violetta, Robert und dem Baby Jack-Jack bleibt. Die Entscheidung fällt zugunsten von Helen aus, die aus der klassischen Doppelbelastung von Babysitten und die Welt retten ausbricht, als der Milliardär Winston Deavor Elastigirl als Testimonial für seine Kampagne engagiert, mit der er das Image der Superhelden wieder heben will, während seine gestylte Schwester Evelyn im Hintergrund die Fäden zieht.

Bob sieht sich indes mit dem Kraftakt konfrontiert, Haushalt und Kinder zu schupfen – und hat damit kaum weniger Probleme als Helen bei der Rettung der Welt im Kampf gegen den mysteriösen Bösewicht Screenslaver. Violetta, die sich unsichtbar machen kann, ist der typisch launische Teenager, Bruder Robert mit seinem Blitztempo hyperaktiv und Jack-Jack entpuppt sich als mit so ziemlich allen Superfähigkeiten ausgestattetes Superbaby. Nicht der leichteste Sitterjob.

Die Unglaublichen 2: Die Kritik

Das Pixar-Team erzählt diese Familiengeschichte der anderen Arten mit spektakulären Verfolgungsjagden, denen aus Computersicht keine Grenzen mehr gesetzt scheinen. “Dinge wie Haare, Wasser, Feuer und Stoffe machen wir inzwischen recht gut”, erklärte Regisseur Brad Bird im Pixar-Studio kurz vor dem US-Start des Films. “Jetzt geht es mehr darum, wie wir die Geschichte am Besten erzählen können.”

Und diese Geschichte ist den Machern gelungen, kommen doch die meisten Protagonisten zu Ihrem Recht, werden als differenziertere Charaktere gezeichnet als in vielen Animations- oder Actionstreifen üblich. Ein bisschen klassische Sei-Du-Selbst-Ideologie zum Drüberstreuen, und geht schon. Einer abermaligen Fortführung sollte somit eigentlich nichts im Wege stehen.

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(APA/Red)

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