Die Stimmen zum Spiel: Rapid Wien gegen Sturm Graz

Das sind die Stimmen zum Spiel Rapid Wien gegen Sturm Graz.
Das sind die Stimmen zum Spiel Rapid Wien gegen Sturm Graz. ©APA/ERWIN SCHERIAU
Nur zwei Siege und neun Punkte in sechs Runden: Für Fußball-Rekordmeister Rapid Wien und Cupsieger Sturm ist der Liga-Saisonstart nicht wunschgemäß verlaufen. Das sind die Stimmen nach dem 1:1 am Sonntag.
Strum Graz gegen Rapid endet 1:1

Mit dem 1:1-Remis in der Merkur Arena am Sonntag konnten trotzdem sowohl der Fünfte aus Wien als auch die sechstplatzierten Steirer gut leben. Die Fans der Rapidler nicht, sie forderten erneut den Rauswurf von Coach Goran Djuricin.

Meinungen: Rapid Wien gegen Sturm Graz

Heiko Vogel (Sturm-Graz-Trainer): “Es war ein leistungsgerechtes Unentschieden. Die Situation vor unserem Tor – das war Freistoß, kein Elfmeter. Wir hätten dann nach einem Superkonter nachlegen können, leider hat Huspek die Stange getroffen. In der zweiten Halbzeit wollten wir tiefer stehen und auf Konter lauern. Die Entlastung in Ballbesitz hat da aber nicht gut geklappt, wir hatten zu viele Ballverluste, anstatt das Spiel zu beruhigen. Wir wussten, dass Rapid zwei hochstehende Außenverteidiger hat, deswegen habe ich auch den schnellen Huspek gebracht. So wie er heute gespielt hat, da wird er auch die nächsten Spiele spielen. Es war ein sehr gutes Spiel meiner Mannschaft. Wir gehen mit einem guten Gefühl in die Länderspielpause.”

Goran Djuricin (Rapid-Trainer): “Wir hatten nach sieben Minuten eine Riesenchance von Schwab. Mit einem Tor hätte der Spielverlauf wahrscheinlich anders ausgesehen. Dann gab es die Fehlentscheidung beim Elfmeter, ich rechne es Manuel Schüttengruber hoch an, dass er sich schon in der Pause entschuldigt hat. In der zweiten Hälfte sind wir von Minute zu Minute stärker geworden und waren die letzten 20 Minuten richtig in Fahrt. Da gilt auch mein besonderer Dank an die medizinische Abteilung. Ich bin stolz auf meine Mannschaft wie sie nach dem Donnerstagspiel aufgetreten ist. Wir hätten das Spiel gewinnen, aber auch verlieren können.”

Zu den “Gogo-Raus”-Rufen der Fans nach der Partie: “Wir leben in einer Demokratie, jeder kann denken und sagen, was er will.”

Deni Alar (Rapid-Torschütze): “Sturm gegen Rapid ist kein normales Spiel, für mich war es ein besonderes Spiel. Ich bin froh, dass ich getroffen habe. Im Großen und Ganzen war es ein gerechtes Unentschieden, wenn auch beide Seiten Chancen auf den Sieg hatten. Druck hat man überall, wir wollten bei Sturm alles gewinnen und das ist jetzt bei Rapid das Gleiche.”

(APA/Red)

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