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Die Sportfreunde Stiller auf den Spuren von Nirvana

©Vienna Online
Das legendäre Unplugged Konzert von Nirvana in New York ist Kult. Auch die Sportfreunde Stiller wollten hier mithalten und haben ihr Unplugged Konzert "Live in New York" benannt, obwohl es eigentlich in München stattfand ... Alle Infos im Interview mit der Band:

Turbinenhalle, Elektrizitätswerk, botanischer Garten, Swingerclub, Schloss Neuschwanstein, Schwimmhalle, Kirche, Ponyhof – “und viele andere Plätze fielen uns ein”, sagten die Sportfreunde Stiller am Dienstag im Interview mit der APA in Wien, auf die Suche nach dem geeigneten Ort für ein akustisches MTV-Konzert angesprochen. Die Entscheidung sei in letzter Minuten gefallen: “Unplugged in New York” (Universal) heißt nun die am 22. Mai erscheinende Platte, die dieses TV-Ereignis dokumentiert. Gefilmt wurde in “einer wirklichen New-York-Kulisse in München”, so die Gruppe mit Augenzwinkern.

Alte Stücke, drei neue Lieder und zwei Coverversionen wurden für das Konzert “nicht nur akustisch gespielt”, wie Peter (Gitarre, Gesang), Rüde (Bass) und Florian (Drums) erzählten. “Wir haben versucht, sie in neuen Arrangements zu betrachten, ihnen ein neues Gewand zu verpassen. Wir sind dabei in ein sehr kreatives Fahrwasser geraten.” Gastmusiker wie ein moldawisches Streicherquartett und Bläser wurden eingeladen.

Schließlich sprach die Popgruppe auch noch bei Udo Jürgens vor. Eine Neuinterpretation von dessen Hit “Ich war noch niemals in New York” bot sich schließlich für die Show bestens an. “Das war total toll”, lautet das Fazit der Kooperation mit dem “größten Sänger und Entertainer”, wie Peter betonte. “Wir haben ihn in einem Hotel getroffen und seinen Part aufgezeichnet.” Bei dem Konzert wurde Jürgens dann für ein “virtuelles Duett” zugespielt. “Super, dass er da mitgemacht hat.”

Die drei neuen Songs wurden extra für die Unplugged-Inszenierung geschrieben. “Das war kein Problem, weil ich meistens auf der akustischen Gitarre beim Komponieren der Lieder beginne”, sagte Peter. Für die älteren Stücke ließ man sich einiges einfallen. Den Fußball-Gassenhauer “54, 74, 90, 2010” gibt es in einer “Zirkus-Version” mit Drehorgel. Auf den Hit angesprochen stellte Rüde klar: “Es ist eine gängige Meinung, dass wir damit reich geworden wären. Wir waren aber so saublöd, ihn verschenkt zu haben (als MP3, Anm.).” Und auf die Frage, ob das Lied nicht totgespielt wurde: “Was können wir dafür?”

Zurück in die Gegenwart: “Unplugged in New York” wurde also mit viel Liebe in den Bavaria Filmstudios aufgeführt. “Na ja, ‘Unplugged in München Grünewald’ klingt blöd”, scherzte die Gruppe. Die Beschäftigung mit zum Teil exotischen Instrumenten habe den Horizont erweitert. Peter: “Es ist schon ein Unterschied, ob man mit richtigen Streichern arbeitet oder mit einem Synthesizer. Das ergibt eine ganz andere Atmosphäre.”

Wie es bei den Sportfreunden Stiller weitergeht, werde sich nach einer “Schaffenspause” zeigen. “Das klingt vielleicht ein bisschen dramatisch”, so der Schlagzeuger Florian. “Wir wollen einfach nur kurz verschnaufen. Die Pause wäre schon früher geplant gewesen, aber die Chance MTV-Unplugged konnten wir uns nicht nehmen lassen. Wir ziehen uns jetzt ein bisschen zurück, jeder macht mal Urlaub.” Und dann blickt das Trio völlig unbefangen in die gemeinsame Zukunft.

Das Interview: Die Sportfreunde Stiller “Unplugged in New York ” Video

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