Die Song Contest-Geschichte des Gastgebers Ukraine

Kurz, aber erfolgreich: So lässt sich die ESC-Geschichte der Ukraine beschreiben.
Kurz, aber erfolgreich: So lässt sich die ESC-Geschichte der Ukraine beschreiben. ©AFP
Erst vor 14 Jahren stand erstmals ein Ukrainer auf der ESC-Bühne: Olexandr Ponomariow performte 2003 "Hasta la vista". Seither ist die Ukraine eines der erfolgreichsten Länder in der Geschichte des Eurovision Song Contests.

Bereits im zweiten ESC-Jahr der Ukraine konnte sich Sängerin Ruslana mit ihren wuchtigen “Wild Dances” gleich den Sieg in Istanbul sichern – und wurde alsbald zur Revolutionsikone in den folgenden Umbruchjahren. Ihre Nachfolger im ukrainischen ESC-Trikot leisteten aber durchaus ebenfalls gute Arbeit.

62. Song Contest: Die ESC-Geschichte des Gastgebers Ukraine

Neun Mal schaffte das Land es bei seinen 13 Einsätzen bisher unter die Top Ten, fünfmal sogar aufs Stockerl. Und die Ukraine kann auch einen der legendärsten Auftritte für sich beanspruchen, als 2007 der Drag-Künstler Verka Serduchka mit der versteckten politischen Botschaft “Dancing Lasha Tumbai” Platz 2 eroberte. Schließlich klang der Liedtitel in der gesungenen Version doch verdächtig nach “Russia Goodbye”.

In Wien war die Ukraine dann wegen finanzieller Probleme nicht mit von der Partie, kehrte im Vorjahr aber in Stockholm wieder in den europäischen Sangesreigen zurück. Dort ersang sich die Krimtatarin Jamala mit “1944”, einer Klage über das Schicksal ihrer Großmutter unter Diktator Josef Stalin, gleich den Sieg.

Als Gastgeberland ist man deshalb heuer direkt fürs Finale qualifiziert. So wird es für die Ukraine erst am 13. Mai ernst, wenn O.Torwald seine etwas härtere Liebesballade “Time” darbietet. Und 2018 muss man sich in Kiew wohl keine Gedanken über eine neuerliche Ausrichtung des Bewerbs machen.

(APA/Red)

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