Die Pasta passt, weil das Glückshormon Serotonin die Genussseele fröhlich macht ...

… meint max von merlot. Nudeln können sich nicht nur durch Länge beweisen, sie haben auch eine lange Geschichte vom Osten in den Süden.

Diese Zahlen beweisen es über Tausende von Jahren: Es muss so 2000 vor Christi gewesen sein, als der Steinguttopf mit spaghettiähnlichen Teigwaren gefüllt worden ist.
Gefunden wurde diese kulinarische Zeitbombe bei Ausgrabungen im Jahre 2005 in Nordwesten Chinas am sogenannten bdquo;Gelben Flussrdquo;. In der gleichen Epoche wurde in China auch ein Rezept zur Bereitung von Hühnerfleisch mit Nudeln gefunden, was man auf diesem feinsäuberlichen Pergament erlesen kann.
Einige Zeit danach waren es auch die Wüstenbewohner, die in der Sonne die Pasta trockneten und so haltbar machten. Ja, die hatten wirklich eine geniale Idee, denn auch heute gehen die meisten Nudelvariationen getrocknet über den Ladentisch, direkt in die Töpfe der Hausfrauen.
Über Griechenland fanden sie dann die Heimat ein weiter Weg und die lange nudellose Vergangenheit ging zu Ende.

In Italien wurden sie von bdquo;Mamardquo; und Co zum Kultgericht erklärt. 
Also irgendwie ist es doch so, dass die Nudeln jetzt den Italienern zugesprochen wurden.
Ok, die neuesten Nielsen Umfragen 2008 zeigten interessanterweise auf, dass die Pasta im RotWeissRotem Kochtopf unser Lieblingsgericht geworden ist, das Schnitzel steht im Jahr der Euro 08  erst an zweiter Stelle.
Bei den Kids wurden die Fadennudeln mit viel herzhafter Paradeissauce und Käse schon Jahre vor den fischigen KapitänsStäbchen geordert: Denn Teigwaren begeistern und können so vielschichtig zubereitet werden. Die Liste der Ingredienzien ist schnell erklärt: Mehl und Wasser keine Eier    das würde ein echter bdquo;Nudelianerrdquo; niemals beimengen. Obwohl: fast Dreiviertel der gekauften Nudeln in Österreich sind mit Ei gemacht, Nudeln aus Italien aber in keinem Falle. Dass der Teig dadurch so schön gelb wird ist ein Irrtum, dass durchs Eifett die Pasta einen besseren Geschmack bekommt, nochmals ein schwerwiegendes Fehldenken. Zu der Überlegung, ob mit vollem Korn oder nicht eine kurze Anmerkung: ein höherer Ballaststoffanteil kann nur die Gesundheit fördern!

Max von Merlots ABC der Nudelkunst im Schnellerklärungsmodus: Schwimmen soll die Pasta!
1. Grundregel bei 500 Gramm Rohware: mindestens 5, noch besser 6 Liter Wasservolumen.
2. Nur etwas Salz, kein Olivenöl, denn das Öl verhindert die Bindung mit jeglichen Saucen.
3. Wenn es beim Nudelkochen blubbert, niemals einen Deckel verwenden und gelegentlich rühren, somit kleben jene nicht zusammen.
4. Bissfest muss sie sein, nicht weich, denn sie kocht ja noch weiter.
5. Niemals mit kaltem Wasser erschrecken, sondern gleich nach dem Abgießen in Butter oder Saucen schwenken. (Kein Öl auf die frisch abgegossene Pasta geben).
6. Menge: Als Hauptgang empfiehlt Max von Merlot ca. 125 Gramm, als Zwischengericht genügen um die 80 Gramm der feinen Pasta.

Die Nudeln egal in welcher bdquo;Bauartrdquo;, haben keinen ausgeprägten Eigengeschmack, sind somit fast mit allen Produkten gerne zusammen ndash; geschmacklich, versteht sich!
Achtung, die Körnernudeln der ganz vollen Art haben Eigengeschmack, verlangen also nach kräftigen Saucen.
Für jeden italophilen Gustomenschen, der es lieber sein lassen will, selbst Pasta zu kochen, einige tolle, feine und ehrliche bdquo;nudeligerdquo; Gourmetadressen, dieses Mal von max von merlot nach Qualität und Perfektion gereiht!
Die grandiose Pasta wird auch in der Genussstadt Wiens spärlich gekocht, aber immer besser:

Pasta … e basta:
Der Ferrari unter den Pastalokalen, beste Herstellung und große Auswahl, freundliches Service, immer hilfsbereit und gepaart mit fachlicher Nudelinfo.
Täglich kann man zwei nudelige Speisefolgen genießen.
1010 Wien, Werdertorgasse 10, Mo.Fr. 1023, Sa. 1015 Uhr
1040 Wien, Rilkplatz 7, Mo.Fr 1022 Uhr auch NEU, mit kleinerem Angebot als im Mutterlokal!
www.pastaebasta.at

Expedit
Da kommt die Pasta mit hervorragender Qualität direkt frisch aus Ligurien, schmeckt einfach hervorragend.
1010, Wien, Wiesingerstraße 6, Mo.Fr. 1224, Sa. 1824 Uhr
www.expedit.net

La Pasteria
Kleines, feines Lokal mit Einkaufsbar und eigener Produktion. Tipp: tolle Alimentari aus ganz Italien.
1090 Wien, Servitengasse 10, Mo.Fr. 1023, Sa 1015 sowie 1823 Uhr
www.lapasteria.at

Acht ein Halb NEU
Seit dieser Woche eine herrliche, grundehrliche  Pastaproduktionsschiene zum gleich essen oder über die Schleifmühlgasse.
1040 Wien, Schleifmühlgasse 20, Mo.Sa. 1014, 1801 Uhr

Da Moritz
Machen an der Bar die Nudeln selber, großzügige Portionen.
1010, Schellinggasse 10, Mo.Fr. 1023, Sa. 1014 und 1823 Uhr
www.damoritz.at

Autor Bilder:  max von merlot

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