Die Zweite Republik war bislang von einer stabilen Polit-Landschaft geprägt.
Die Zweite Republik war bislang von einer stabilen Polit-Landschaft geprägt. ©APA/ROLAND SCHLAGER

Die Nationalratswahlen von 1945 bis 2017: Chronologie

Am 29. September findet in Österreich zum insgesamt 27. Mal eine Nationalratswahl statt. In der Zweiten Republik ist es der 23. Urnengang.

Während sich zwischen Erstem Weltkrieg und Ausrufung des Ständestaats die politische Landschaft noch zersplittert darstellte - wenngleich die großen Lager auch damals schon bürgerlich bzw. sozialdemokratisch waren - zeigt sich seit dem Zweiten Weltkrieg eine doch sehr stabile Politik-Landschaft.

Erst in den letzten drei Jahrzehnten gab es größere Spielräume für Parteien außerhalb der beiden traditionellen Lager.

Überblick: Die 22 Wahlen der Zweiten Republik

Im Folgenden ein kurzer Überblick über die 22 Urnengänge der Zweiten Republik.

1) 25. November 1945

Bei der ersten Wahl nach Ende des Zweiten Weltkriegs waren mehrere hunderttausend NSDAP-Mitglieder ausgeschlossen. Auch einem Antreten der Nationalsozialistischen Partei wurde durch das Verbotsgesetz prophylaktisch ein Riegel vorgeschoben. Als stärkste Partei bei einer Beteiligung von gut 93 Prozent ging die ÖVP mit knapp 50 Prozent der Stimmen und einer absoluten Mandatsmehrheit aus dem Urnengang hervor. Die SPÖ wurde mit Respektabstand zweite, die KPÖ kam zum Schrecken der sowjetischen Besatzungsmacht auf bloß 5,4 Prozent bzw. vier Mandate, beteiligte sich aber im Anschluss für zwei Jahre an der von Leopold Figl (ÖVP) geführten Konzentrationsregierung.

2) 9. Oktober 1949

Beide Großparteien büßten knapp sechs Prozentpunkte ein, womit die ÖVP Platz eins in der Wählergunst behauptete, allerdings die absolute Mehrheit verlor. Verantwortlich für die Verluste war das erstmalige Antreten der Wahlpartei der Unabhängigen (WdU), die sich vor allem an ehemalige Nationalsozialisten und Heimatvertriebene wandte und mit 11,7 Prozent zweistellig wurde. Die KPÖ stagnierte, schaffte aber neuerlich den Einzug in den Nationalrat. Trotz der Verluste setzte die Große Koalition ihre Zusammenarbeit unter Figl fort.

3) 22. Februar 1953

Erstmals in der Zweiten Republik ging die SPÖ mit ihrem Spitzenkandidaten Adolf Schärf als stimmenstärkste Partei aus einer Nationalratswahl hervor. Dank der Wahlarithmetik eroberte die ÖVP aber ein Mandat mehr und stellte auch im Anschluss den Kanzler in einer Großen Koalition, nämlich Julius Raab. Leichte Stimmenverluste gab es für die WdU, ein wenig mehr Zuspruch als vier Jahre davor erhielten die als "Wahlgemeinschaft Österreichische Volksopposition" angetretenen Kommunisten. Immerhin kandidierten diesmal schon elf Listen, wobei die übrigen acht unterhalb der Wahrnehmungsschwelle blieben.

4) 13. Mai 1956

Knapp ein Jahr nach Unterzeichnung des Staatsvertrags wurde im nunmehr wieder gänzlich freien Österreich ein Nationalrat gewählt. Große Verlierer waren die Kräfte rechts außen. Die neu gegründete FPÖ unter dem ehemaligen SS-Brigadeführer Anton Reinthaller nahm die Rolle des WdU ein, verlor aber 4,4 Prozentpunkte. Mit 6,5 Prozent hielt sich die äußere Rechte aber ebenso im Nationalrat wie die äußere Linke, die sich diesmal "Kommunisten und Linkssozialisten" nannte. Die Großparteien legten zu, die ÖVP dabei deutlich mehr, womit die Volkspartei nun auch wieder stimmenstärkste Partei war. Das Duo Raab/Schärf regierte weiter.

5) 10. Mai 1959

Mit einem Ergebnis von nur 3,3 Prozent begann in Österreich endgültig der Niedergang der Kommunisten, die den Einzug in den Nationalrat verpassten und bis heute keine Wiederkehr schafften. Die SPÖ zog zum zweiten Mal nach dem Krieg an Stimmen an der ÖVP vorbei, die aber wieder über ein Mandat mehr verfügte, womit in den nächsten vier Jahren mit Julius Raab und später Alfons Gorbach weiter Vertreter der Volkspartei an der Spitze der Großen Koalition standen. Die FPÖ legte leicht zu und blieb mit 7,7 Prozent dritte Kraft im Nationalrat.

6) 18. November 1962

Die ÖVP holte wieder Platz eins, diesmal sowohl in Stimmen als auch in Mandaten. Die Freiheitlichen blieben unter dem ehemaligen SS-Obersturmführer Friedrich Peter stabil. Die Große Koalition ging weiter, zunächst unter Gorbach später unter Josef Klaus.

7) 6. März 1966

Die ÖVP eroberte die absolute Mehrheit und verfügte über 85 der 165 Sitze. Für die SPÖ ging es bergab, was unter anderem auf das Antreten der Demokratischen Fortschrittlichen Partei zurückzuführen war, die vom ehemaligen SPÖ-Innenminister Franz Olah gegründet worden war. Dessen Liste scheiterte zwar, schnitt aber für eine Kleinpartei mit 3,3 Prozent relativ gut ab. Der SPÖ half auch eine Wahlempfehlung der Kommunisten nichts, sie verlor leicht und lag nun knapp sechs Prozent oder elf Mandate hinter der Volkspartei, die eine Alleinregierung unter Klaus startete.

8) 1. März 1970

Erstmals mit Bruno Kreisky angetreten schaffte die SPÖ die Wende und setzte sich mit 48,4 Prozent an die Spitze der Wählergunst. Da die Freiheitlichen den Wiedereinzug schafften, ging sich keine rote Alleinregierung aus. Die SPÖ bildete die erste Minderheitsregierung der Zweiten Republik mit Duldung der Freiheitlichen. Sie bekamen dafür eine Wahlreform, die Kleinparteien begünstigte und die Zahl der Mandatare auf 183 aufstockte. Die 1970er-Wahl fand in zwei Etappen statt, da in drei Wiener Wahlkreisen nach einer erfolgreichen Anfechtung durch die FPÖ beim Verfassungsgerichtshof am 20. Oktober nochmals abgestimmt werden musste.

9) 18. Oktober 1971

Kreisky beendete schon nach eineinhalb Jahren die Minderheitsregierung und riskierte angesichts günstiger Vorzeichen Neuwahlen, die tatsächlich mit dem erstmaligen Erreichen der absoluten Mehrheit für die SPÖ endeten. Konkret erreichten die Sozialisten exakt 50 Prozent der Stimmen und konnten ab sofort ohne die Unterstützung anderer Parteien regieren.

10) 5. Oktober 1975

Die SPÖ legte noch einmal leicht auf 50,4 Prozent zu, ÖVP und FPÖ verloren minimal. An der politischen Ausgangslage änderte sich somit nichts. Die Sozialisten bildeten wieder eine Alleinregierung unter Kreisky.

11) 6. Mai 1979

Die SPÖ unter Bruno Kreisky erreichte mit 51 Prozent ihr historisch bestes Ergebnis. Das starke Abschneiden der Sozialdemokraten überraschte insofern, als Kreisky im Jahr davor die Volksabstimmung über das Anti-Atom-Kraftwerk Zwentendorf verloren hatte, an die er eigentlich sein politisches Schicksal gebunden hatte. Während die FPÖ minimal zulegte, büßte die ÖVP geringfügig an Zustimmung ein. Parteichef Josef Taus übergab nach seiner gescheiterten Kanzler-Kampagne die Rolle als VP-Obmann und Oppositionschef an Alois Mock.

12) 24. April 1983

Bei seinem letzten Antritt verlor Kreisky die absolute Mehrheit und trat zurück. Mit 47,6 Prozent blieb die SPÖ aber die Nummer eins und bildete in der Folge mit dem neuen Bundeskanzler Fred Sinowatz und den Freiheitlichen unter Norbert Steger eine Kleine Koalition. Obwohl Mocks ÖVP als einzige Parlamentspartei zulegte, blieb ihr nur der Gang in die Opposition. Erstmals kandidierten bei dem Urnengang mit den Vereinten Grünen und der Alternativen Liste Österreichs zwei Grün-Parteien, die aber nicht einmal addiert den Einzug ins Parlament geschafft hätten.

13) 23. November 1986

Die SPÖ rettete unter ihrem neuen Spitzenkandidaten Franz Vranitzky trotz Verlusten das Kanzleramt. Die siegesgewisse ÖVP blieb drei Mandate hinter den Sozialisten und musste sich mit der Rolle des Junior-Partners in einer Großen Koalition begnügen. Die FPÖ konnte ihren Stimmenanteil auf 9,4 Prozent verdoppeln, eine Genugtuung für den neuen Obmann Jörg Haider, nachdem Vranitzky die rot-blaue Koalition nach Haiders Machtübernahme beendet und Neuwahlen ausgerufen hatte. Erstmals schafften die Grünen unter Freda Meissner-Blau den Einzug in den Nationalrat, dem nach 27 Jahren Pause nun wieder vier Fraktionen angehörten. Die Wahlbeteiligung rutschte erstmals in der Zweiten Republik unter die 90-Prozent-Marke (88,85 Prozent).

14) 7. Oktober 1990

Haiders Freiheitliche setzten den traditionellen Großparteien weiter zu. Mit 16,6 Prozent erreichte die FPÖ erstmals ein zweistelliges Ergebnis. Während die SPÖ nur geringfügig verlor und ihre Mandate halten konnte, rasselte die ÖVP mit Josef Riegler mehr als neun Prozentpunkte nach unten. Die Grünen stagnierten, konnten sich aber im Nationalrat etablieren. Die Große Koalition wurde fortgesetzt.

15) 9. Oktober 1994

Obwohl sich aus Protest gegen das FPÖ-Ausländervolksbegehren das Liberale Forum von den Freiheitlichen abgespalten hatte, ging der blaue Siegeszug weiter. Mit 22,5 Prozent rückte die von Haider in die Wahl geführte FPÖ der ÖVP schon bis auf fünf Prozentpunkte nahe. Die stärkeren Verluste musste diesmal die - nicht mehr als Sozialistische sondern als Sozialdemokratische Partei antretende - SPÖ mit nur noch knapp 35 Prozent hinnehmen. Die Koalition mit der ÖVP wurde fortgesetzt, allerdings verfügte sie über keine Zwei-Drittel-Mehrheit mehr. Erstmals in der Zweiten Republik waren fünf Parteien im Nationalrat vertreten, da das LIF bei seiner Premiere am Wahlzettel auf sechs Prozent kam.

16) 17. Dezember 1995

Der neue ÖVP-Chef Wolfgang Schüssel initiierte über einen Budget-Streit vorgezogene Neuwahlen, die aber nicht in das von ihm erwünschte Ergebnis mündeten. Zwar konnte die Volkspartei leichte Gewinne verbuchen, jedoch legte die SPÖ Franz Vranitzkys deutlich stärker zu und blieb mit Abstand Nummer eins. Die FPÖ musste erstmals in der Ära Haider Verluste hinnehmen. Die Grünen wurden vom Liberalen Forum überholt und waren nur noch fünftstärkste Kraft im Hohen Haus. Die Große Koalition mit Kanzler Vranitzky und Vizekanzler Schüssel wurde fortgesetzt.

17) 3. Oktober 1999

Die Wahl brachte einen der größten Umbrüche der jüngeren Zeitgeschichte: Zwar hielt die SPÖ unter ihrem neuen Vorsitzenden Viktor Klima Platz eins, doch reichte das nicht, um weiter in der Regierung vertreten zu sein. Denn VP-Chef Schüssel machte seine Ankündigung, bei Platz drei in die Opposition zu gehen, nicht wahr, sondern koalierte mit den Freiheitlichen - die ihm, obwohl um ein paar hundert Stimmen stärker, das Kanzleramt überließen. Angesichts der fremdenfeindlichen Politik der FPÖ hatte dies eine Protestwelle mit Massen-Demonstrationen und EU-Sanktionen zur Folge. Die FPÖ hatte wie die ÖVP 26,91 Prozent der Stimmen geholt, für sie ein Rekordergebnis. Das LIF verpasste beim dritten Antreten den Einzug in den Nationalrat. Noch klarer scheiterte die Liste des bei den Präsidentschaftswahlen davor noch recht erfolgreichen Bau-Unternehmers Richard Lugner.

18) 24. November 2002

Nach dem "Knittelfelder Putsch" mit dem darauf folgenden Rücktritt von FPÖ-Chefin und Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer beendete Kanzler Schüssel die schwarz-blaue Koalition und ging in Neuwahlen, die seine ÖVP fulminant gewann. Die Volkspartei legte mehr als 15 Prozentpunkte zu und wurde mit 42,3 Prozent klar stärkste Fraktion. Während auch SPÖ und Grüne deutlich gewannen, stürzte die von Herbert Haupt angeführte FPÖ gleich 17 Prozentpunkte ab und blieb gerade noch zweistellig. Die ÖVP konnte zwischen drei potenziellen Partnern auswählen und entschied sich letztlich für eine Fortsetzung von Schwarz-Blau.

19) 1. Oktober 2006

Trotz ÖGB/BAWAG-Skandals im Vorfeld konnte die SPÖ Alfred Gusenbauers an der ÖVP vorbeiziehen und war wieder stärkste Kraft im Nationalrat. Das sogenannte "dritte Lager" litt unter der Abspaltung des BZÖ, wodurch die Grünen mit erstmaligem Überspringen der Zehn-Prozent-Marke auf Platz drei vorstießen. Die FPÖ, die von Heinz-Christian Strache in die Wahl geführt wurde, blieb im Prestige-Duell mit dem BZÖ unter Peter Westenthaler klar voran. Das orange Bündnis kam mit 4,1 Prozent nur hauchdünn in den Nationalrat. Klar an der Vier-Prozent-Hürde scheiterte die Liste des EU-Abgeordneten Hans-Peter Martin.

20) 28. September 2008

Vizekanzler Wilhelm Molterer (ÖVP) ließ in Folge eines EU-kritischen Leserbriefs der SPÖ-Spitze an die "Kronen Zeitung" die Große Koalition mit den Worten "Es reicht" platzen. Bei der vorgezogenen Wahl mussten beide Regierungsparteien Verluste hinnehmen. Die SPÖ rutschte erstmals unter die 30-Prozent-Marke, blieb aber stärkste Kraft. Stark zulegen konnten Freiheitliche und das mit (dem zwei Wochen später tödlich verunglückten) Jörg Haider angetretene BZÖ. Die Grünen verloren leicht und waren zum zweiten Mal nach 1995 nur fünftstärkste Kraft im Nationalrat. Keine Chance auf den Einzug hatte die Liste des früheren Tiroler Arbeiterkammer-Präsidenten Fritz Dinkhauser. Die Große Koalition wurde mit dem neuen Spitzenduo Werner Faymann (SPÖ) und Josef Pröll (ÖVP) fortgesetzt.

21) 29. September 2013

Die erste fünfjährige Legislaturperiode wurde zur Gänze durchgedient - und die Wahl änderte nicht viel: SPÖ und ÖVP fielen noch etwas tiefer ins historische Tief, hielten aber knapp die Mehrheit. Faymann und Michael Spindelegger (ÖVP) setzten also die Große Koalition fort - wenngleich die ÖVP mit anderen Partnern liebäugelte. Schwarz-Blau hatte jedoch keine Mehrheit - es hätte also eine der beiden neuen Parlamentsparteien für einen Dreier-Bund gewonnen werden müssen. Denn die NEOS hatten überraschend den Einzug geschafft, ebenso das Team Stronach (das schon vor der Wahl durch Abwerbungen ein Parlamentsklub war). Verabschieden musste sich das von Josef Bucher in die Wahl geführte BZÖ. Die Beteiligung war gering wie nie zuvor: Nur 74,91 Prozent - erstmals weniger als drei Viertel - nützten ihr Wahlrecht.

22) 15. Oktober 2017

Parteichefwechsel prägten die folgende Periode - und beendeten sie vorzeitig. Denn Sebastian Kurz wollte die Koalition mit der (mittlerweile von Christian Kern geführten) SPÖ nicht mehr fortsetzen, als er im Mai 2017 den erst im August 2014 angetretenen Reinhold Mitterlehner ablöste. Also wurde nach vier Jahren gewählt. Die ÖVP - von Kurz von Schwarz auf Türkis umgefärbt - ging als strahlender Sieger durchs Ziel: Sie legte um 7,5 Punkte auf 31,5 Prozent zu und ließ die SPÖ (26,9 Prozent) weit hinter sich. Dank auch deutlichem FPÖ-Plus reichte es locker für Türkis-Blau, Kurz wurde Kanzler und Heinz-Christian Strache Vizekanzler. Die Grünen schauten aus der zweiten Reihe zu: Sie flogen bei der Wahl nach groben Querelen nach 31 Jahren raus. Statt ihnen zog die von Peter Pilz nach enttäuschender Kandidatenkür abgespaltete Liste JETZT ein. Die NEOS hielten sich in ihrer zweiten Wahl mit Parteigründer Matthias Strolz im Nationalrat, das Team Stronach hatte sich schon vor der Wahl aufgelöst. Die Wahlbeteiligung erholte sich auf genau 80 Prozent.

23) 29. September 2019

Die demonstrativ höchst harmonische türkis-blaue Regierung platzte nach eineinhalb Jahren - weil im Mai 2019 das "Ibiza-Video" auftauchte, in dem sich Parteichef Heinz-Christian Strache gegenüber einer vermeintlichen russischen Oligarchin bereit zu korrupter Auftragsvergabe zeigt und sich die Übernahme der "Kronen Zeitung" wünscht. Kanzler Sebastian Kurz kündigte die Koalition auf, die Neuwahl an - und weil Herbert Kickl nicht mehr Innenminister sein sollte, schmissen alle FPÖ-Regierungsmitglieder die Ämter hin. Kurz und die ÖVP-Minister verloren ihre Ämter durch den ersten erfolgreichen Misstrauensantrag der Zweiten Republik, getragen von SPÖ, FPÖ und JETZT. Österreich bekam seine erste Beamtenregierung - und die Österreicher müssen keine zwei Jahre nach der vorigen Wahl einen neuen Nationalrat küren.

(APA/Red)

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