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Die Misswahl - Der Beginn einer Revolution: Kritik und Trailer zum Film

Vor 50 Jahren störte eine Gruppe von Feministinnen in London den "Miss World"-Schönheitswettbewerb mit lautstarkem Protest, Mehlbomben und Wasserpistolen. Was bei den Machern der glamourösen Show und den teilnehmenden Frauen auf wenig Gegenliebe stieß, gilt als Geburt der britischen Frauenbefreiungsbewegung. Keira Knightley und Jessie Buckley spielen die Aktivistinnen von damals.

Vor 50 Jahren sorgte eine Gruppe von Aktivistinnen mit ihrem Protest beim "Miss World"-Schönheitswettbewerb in London für Wirbel. Die Ereignisse von 1970 sind Gegenstand der Komödie "Die Misswahl - Der Beginn einer Revolution" mit Keira Knightley. Am Freitag startet der Film in den heimischen Kinos.

Ein Eklat vor rund 100 Millionen Fernsehzuschauern, die Geburtsstunde einer Frauenbewegung und eine Gewinnerin, mit der niemand gerechnet hatte - der "Miss World"-Wettbewerb 1970 in London schrieb in mehrfacher Hinsicht Geschichte. Und er lieferte die Vorlage für den Film "Die Misswahl - Der Beginn einer Revolution" von Regisseurin Philippa Lowthorpe ("The Crown"). Keira Knightley, Gugu Mbatha-Raw und Jessie Buckley spielen die Hauptrollen in der britischen Komödie über die turbulenten Ereignisse vor 50 Jahren.

Die Misswahl - Der Beginn einer Revolution: Kurzinhalt zum Film

1970 zählt die "Miss World"-Wahl noch zu den Fernsehsendungen mit den höchsten Einschaltquoten weltweit. Den Mitgliedern einer Frauengruppe, die sich dem Kampf gegen das Patriarchat verschrieben hat, ist der Schönheitswettbewerb ein Dorn im Auge. Die Aktivistinnen um Sally Alexander (Knightley) und Jo Robinson (Buckley) mischen sich unter das Publikum und unterbrechen die glamouröse BBC-Show mittendrin mit lauten Rufen, Mehlbomben und Wasserpistolen.

Die Macher (darunter Rhys Ifans als Eric Morley), der überforderte Starkomiker Bob Hope (Greg Kinnear) und das Publikum sind empört. Als die Misswahl nach einer längeren Unterbrechung fortgesetzt wird, gibt es eine große Überraschung. Jennifer Hosten (Gugu Mbatha-Raw), die damalige Miss Grenada, gewinnt und wird als erste schwarze Frau zur Miss World gekürt. Kurz darauf trifft die Aktivistin Alexander auf die Siegerin Hosten, die ihr klarmacht, dass Hostens Erfolg für schwarze Frauen und Mädchen eine ganz andere Bedeutung hat.

Die Misswahl - Der Beginn einer Revolution: Die Kritik

Der Protest bei der Misswahl 1970 gilt als Ursprung der britischen Women's Liberation Movement. Gleichzeitig drängte er eine wichtige Diskussion um Rassismus rund um den "Miss World"-Wettbewerb fast in den Hintergrund. Zwar geben Regisseurin Lowthorpe und die Autorinnen des Films beiden Seiten Raum. Die wahren Protagonistinnen von damals haben am Ende sogar einen kurzen Auftritt. Trotzdem verschenkt "Die Misswahl - Der Beginn einer Revolution" sein großes Potenzial.

Die seichte Feelgood-Komödie karikiert offensichtlichen, veralteten Sexismus. Komplexere Fragestellungen aber behandelt sie nicht. Dadurch bleibt der Film überwiegend oberflächlich und plätschert eher belanglos vor sich hin. Trotz der guten Darstellerinnen und Darsteller fehlt den meisten Figuren Tiefgang, einige wirken klischeehaft. Allein Gugu Mbatha-Raw, die mehr Dialoge verdient hätte, hinterlässt als Jennifer Hosten in ihren wenigen Szenen einen bleibenden Eindruck.

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(APA/Red)

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