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Die Magnetischen - Kritik und Trailer zum Film

Frankreich Anfang der 1980er: Es herrscht Aufbruchstimmung im Land. "Die Magnetischen" folgt mehreren jungen Leuten, die versuchen, einen Weg durchs Leben zu finden. In einer Kleinstadt betreibt eine Gruppe um die Brüder Jerôme und Philippe einen Piratensender. Als die charismatische Marianne in ihren Ort zieht, verlieben sich beide in die junge Frau. Nur einer von beiden traut sich allerdings, seine Liebe zu zeigen. Schließlich wird Philippe zum Militärdienst nach Westberlin eingezogen, wo er recht schnell als Radio-DJ beim Militärsender reüssiert. Als er zurückkehrt, muss er feststellen, dass sich alles verändert hat.

Frankreich Anfang der 1980er: Es herrscht Aufbruchstimmung im Land. "Die Magnetischen" folgt mehreren jungen Leuten, die versuchen, einen Weg durchs Leben zu finden. Ein Coming-of-Age-Drama mit starkem Soundtrack. Ab Freitag im Kino.

Die Magnetischen - Kurzinhalt zum Film

Auf der Funkausstellung in Berlin wurde im Jahr 1981 ein neuer Tonträger der Öffentlichkeit vorgestellt: Die sogenannte CD. Nur ein Jahr zuvor wurde der französische Regisseur Vincent Maël Cardona geboren, der nun mit "Die Magnetischen" seinen ersten Langfilm vorlegt. Dieser spielt ebenfalls im Jahr 1981, und die Musik ist darin sehr präsent. Kleine runde Silberlinge aber spielen in diesem nostalgischen Coming-of-Age-Drama eher keine allzu große Rolle. Dafür "Vorläufer" der CD wie etwa die gute alte Musikkassette oder, natürlich, die Vinyl-Schallplatte.

Frankreich Anfang der 1980er: In einer französischen Kleinstadt betreibt eine Gruppe um die Brüder Jerôme (Joseph Olivennes) und Philippe (Thimotée Robart) einen Piratensender. François Mitterrand wird zum Staatspräsidenten gewählt, was von vielen begeistert aufgenommen wird. Etwa von Jerôme, während sein jüngerer Bruder Philippe für den Kandidaten der Konservativen, Giscard d'Estaing, war.

Ja, die beiden Brüder sind recht verschieden. Als die charismatische Marianne (Marie Colomb) in ihren Ort zieht, verlieben sich beide in die junge Frau. Nur einer von beiden traut sich allerdings, seine Liebe zu zeigen. Schließlich wird Philippe zum Militärdienst nach Westberlin eingezogen, wo er recht schnell als Radio-DJ beim Militärsender reüssiert. Als er zurückkehrt, muss er feststellen, dass sich alles verändert hat.

Die Magnetischen - Die Kritik

Beim César, dem wichtigen französischen Filmpreis, wurden die "Magnetischen" in diesem Jahr mit dem Preis für das beste Debüt bedacht. Und auch bei den Filmfestspielen von Cannes gab es einen Preis (in der altehrwürdigen Sektion "Quinzaine des Réalisateurs"). Es geht um Aufbruchstimmung in diesem Film, in der Politik wie in der Musik. Zu hören ist die Musik von legendären New-Wave- und Rockmusikern wie Gang of Four, Throbbing Gristle, The Undertones, Iggy Pop oder auch Joy Division.

(APA/Red)

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