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"Die Grünen sind dort wo sie hingehören": Kogler über Regierungsbeteiligung

"Die Grünen sind dort wo sie hingehören, nämlich im Zentrum der Macht", so Vizekanzler Kogler.
"Die Grünen sind dort wo sie hingehören, nämlich im Zentrum der Macht", so Vizekanzler Kogler. ©APA/HANS PUNZ
Seit etwas mehr als einem halben Jahr sind die Grünen nun in der Regierung. Vizekanzler Kogler sieht die grüne Politik gut in der Regierung durchgesetzt.

Vizekanzler Werner Kogler sieht die Politik seiner Grünen gut gegenüber der ÖVP durchgesetzt. Vor allem im Klima- und Umweltschutz habe es Entwicklungen gegeben, die "vor ein paar Jahren noch nicht so vorstellbar" gewesen sei, sagte er im ORF-"Sommergespräch" am Montag. Allerdings müsse man auch zur Kenntnis nehmen, "dass es für bestimmte Positionen in diesem Land keine Mehrheit gibt".

Grüne seien dort wo sie hingehören: "Im Zentrum der Macht"

"Die Grünen sind dort wo sie hingehören, nämlich im Zentrum der Macht", lautete Koglers Resüme nach mehr als einem halben Jahr Regierungsbeteiligung. Gerade in Zeiten der Coronakrise sei es gut, dass die Grünen regieren und es nicht mehr Türkis-Blau gebe, befand er. Aus Verantwortung für Österreich sei die Regierungsbeteiligung daher die richtige Entscheidung gewesen. Auch Alternative habe es keine gegeben.

Obwohl sich die Grünen in der Koalition mit der ÖVP selbst in ihren Kernthemen nicht immer durchsetzen, beunruhigt Kogler nicht. Bei der von ihm gewünschten Aufnahme von Flüchtlingen von griechischen Inseln werde man noch "sehen, wie das ausgeht". Ähnlich optimistisch zeigte er sich beim Thema Asylwerber in Lehre. Bei beiden Themen gebe es auch Stimmen in der ÖVP - vor allem in der Wirtschaft -, die dies unterstützten.

Grüne wollen weiterhin die Welt verändern

Ziel der Grünen sei weiterhin, die Welt zu verändern, beteuerte Kogler - und nannte als Beispiele nicht nur das Klimaschutzpaket der Regierung, sondern auch Vorhaben wie das Informationsfreiheitsgesetz sowie Maßnahmen gegen Korruption. In der Europapolitik bekannte sich Kogler eher Angela Merkel als seinem Koalitionspartner, Bundeskanzler Sebastian Kurz, nahe.

Für die Zeit nach der Krise zeigte sich der Vizekanzler zuversichtlich: "Es kann gelingen, dass wir in der österreichischen Wirtschaft ganz gut wieder rauskommen in den nächsten Jahren." Eine baldige Öffnung der Nachtgastronomie stellte er allerdings nicht in Aussicht, bekannte sich aber weiterhin zum vollen Ausgleich der Verluste von staatlicher Seite. Das Virus sei - bis heute - nämlich "keine harmlose Sache".

ORF-"Sommergespräch": Im Schnitt 617.000 sahen Kogler

Die zweite Ausgabe der heurigen ORF-"Sommergespräche" mit Vizekanzler und Grünen-Chef Werner Kogler hat durchschnittlich 617.000 (vorläufige Gewichtung) Zuschauer erreicht. In Spitzen waren am gestrigen Montag bis zu 713.000 Seher dabei, teilte der ORF in einer Aussendung am Dienstag mit. Die Sendung erreichte einen Marktanteil von 24 Prozent.

Das Gespräch mit NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger in der vergangenen Woche hatte im Schnitt 638.000 Zuseher (vorläufige Gewichtung) bei 20 Prozent Marktanteil. Das nächste "Sommergespräch" führt Interviewerin Simone Stribl kommenden Montag (17. August) um 21.05 Uhr in ORF 2 mit FPÖ-Chef Norbert Hofer.

Die Reichweiten und Quoten der bisherigen ORF-"Sommergespräche" 2020:

  • Beate Meinl-Reisinger (NEOS) 3.8. 638.000 - 20 Prozent
  • Werner Kogler (Grüne) 10.8. 617.000 - 24 Prozent

(APA/Red)

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