Die Favoriten auf den Sieg beim Eurovision Song Contest 2022

Die Favoriten beim Eurovision Song Contest 2022 - glaubt man den Wettquoten.
Die Favoriten beim Eurovision Song Contest 2022 - glaubt man den Wettquoten. ©EBU / Corinne Cumming / Sarah Louise Bennett / Andres Putting / eurovision.de
25 Länder singen am Samstag um die ESC-Krone in Turin, die Ukraine zählt angesichts des russischen Angriffs als Favorit auf den Sieg. Laut Wettquoten könnte es in der Finalshow aber durchaus noch spannend werden, denn auch andere Beiträge mischen bei den Top-Platzierungen vorne mit.

Die beiden Halbfinal-Shows sind geschlagen, 20 Länder gesellen sich am Samstag zu den "Big Five" im großen Finale des Eurovision Song Contest in Turin. Noch in der Nacht nach dem zweiten Semifinale wurde die Startreihenfolge der 25 Beiräge nach dramaturgischen Gesichtspunkten festgelegt.

Wer gewinnt den Eurovision Song Contest in Turin?

Wie jedes Jahr haben die ESC-Fans schon ihre Favoriten auf den Sieg auserkoren, was sich an den Wettquoten ablesen lässt. Heuer scheint Platz 1 bereits fix vergeben, doch nach den Live-Shows wurden die Prognosen der Buchmacher noch einmal durcheinander gewirbelt.

Somit könnte es im Song Contest-Finale am Samstag durchaus spannend werden, denn beim größten Musikevent Europas kann man immer mit Überraschungen rechnen. Wir haben einen Überblick, welche Länder in diesem ESC-Jahr laut Wettquoten zu den Top-Beiträgen zählen.

Die Top-ESC-Beiträge 2022 laut den Wettquoten

Bereits im ersten Halbfinale qualifizierte sich die Ukraine mit dem Kalush Orchestra. Die Band mit ihrem Lied "Stefania" gilt seit Wochen als Favorit auf den Gesamtsieg, bei den Buchmachern steht sie auf Platz eins. Sollten sie tatsächlich den begehrten Preis gewinnen, hofft man auf einen ESC 2023 in der Heimat.

In den letzten Jahren eher auf den hinteren Plätzen zu finden, doch dieses Mal zählt Großbritannien mit einem der höchstbewerteten Songs laut Buchmachern zu den ESC-Favoriten. Sam Ryder bringt den Radio-Popsong "Space Man" auf die Bühne, darin stellt er sich vor, wie es wäre, ein Astronaut zu sein, will dann aber lieber nach Hause, zu dem was er kennt.

Auch Titelverteidiger Italien findet sich bei den Wettquoten im vorderen Feld. Statt Rock 'n' Roll wird auf zärtlichere Töne gesetzt. Mahmood und Blanco liefern mit "Brividi" das erste dezidiert schwule Liebesduett auf der ESC-Bühne.

Wohl wenig überraschend: Schweden gehört ebenfalls zu den möglichen Siegerkandidaten. Das Land ist für Top-ESC-Beiträge bestens bekannt. Cornelia Jakos performt die schlichte und authentische Pop-Ballade "Hold Me Closer" mit rau-verletzlicher Simme, der Song handelt vom Schmerz eines Liebes-Aus.

Spanien verbreitet mit seinem Beitrag wie so oft Sommer-Sonne-Tanz-Feeling und mischt damit bei den Wettquoten vorne mit. Sängerin und Tänzerin Chanel präsentiert sich im sexy Outfit und singt in "SloMo" passend dazu, wie sie den Männern mit ihrem Auftritt den Kopf verdreht.

Schon im ersten Halbfinale zählte Griechenland zu den Top-Favoriten auf den Aufstieg, nun schneidet man auch in der Gesamtwertung nicht schlecht ab. Statt klassische Sirtaki-Rhythmen bekommt der Zuschauer mit Amanda Georgiadi Tenfjord und dem Song "Die Together" ganz viel Melancholie und die Geschichte eines Paares, das sich währende der Corona-Pandemie auseinandergelebt hat.

(Red)

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