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Die drei ??? - Erbe des Drachen: Kritik und Trailer zum Film

Während der Sommerferien unternehmen "Die drei ???" Justus, Bob und Peter eine Reise nach Rumänien. Dort wollen die Freunde ein Praktikum am Filmset von "Dracula Rises" absolvieren, das ihnen Peters Vater vermittelt hat, der bei den Dreharbeiten für besondere Effekte verantwortlich ist. Kaum in Transsilvanien angekommen, häufen sich rätselhafte Ereignisse auf dem alten Schloss von Gräfin Codrina, das dem Film als atmosphärische Kulisse dient.

Gibt es ein berühmteres Detektivtrio? Die drei sympathischen Amateurspürnasen Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews "übernehmen jeden Fall". Ihr Markenzeichen: eine Visitenkarte mit den drei Fragezeichen in Weiß, Rot und Blau. Das Detektivbüro: ein Wohnwagen auf einem Schrottplatz im kalifornischen Rocky Beach. Nun sind sie mit einem neuen Fall zurück, der sie bis nach Rumänien führt. Die Besetzungsliste wartet mit einer kleinen Überraschung auf. Ab Freitag im Kino.

Die drei ??? - Erbe des Drachen: Kurzinhalt zum Film

Dereinst 1964 unter dem Titel "The Three Investigators" vom US-Schriftsteller Robert Arthur ins Leben gerufen, avancierte die Jugendserie auch in Österreich zum Bestseller. Neben Tonträger gibt es Bücher, Computerspiele und Comics, diverse Fanartikel und bisher zwei Leinwandadaptionen: 2007 kam die erste ins Kino; 2009 ging es weiter. Und nun also: "Die drei ??? - Erbe des Drachen".

Tim Dünschede ("Limbo") ist für die Regie verantwortlich. In den Hauptrollen zu sehen sind: Julius Weckauf ("Der Junge muss an die frische Luft") als Justus Jonas, Nevio Wendt ("Rocca verändert die Welt") als Peter Shaw sowie Levi Brandl als Bob Andrews. Dazu Darsteller wie Mark Waschke ("Dark"), Gedeon Burkhard ("Inglourious Basterds"), Florian Lukas ("Absolute Giganten"), Jördis Triebel ("Babylon Berlin").

Während der Sommerferien dürfen die drei Burschen eine Reise nach Rumänien unternehmen, wo die Freunde ein Praktikum am Filmset von "Dracula Rises" absolvieren, das ihnen Peters Vater (Waschke) vermittelt hat. Der nämlich ist bei den Dreharbeiten für die Spezialeffekte verantwortlich. Kaum in Transsilvanien angekommen, häufen sich rätselhafte Ereignisse auf dem alten Schloss von Gräfin Codrina, das dem Film als Kulisse dient. Die drei Detektive wollen herausfinden, was all dies mit einem seit über 50 Jahren verschwundenen Buben, einer mysteriösen Bruderschaft und einem rätselhaften Untoten zu tun haben kann. Und wie man es von den Dreien kennt, machen sie sich dann auch recht bald an die Ermittlungsarbeit.

Die drei ??? - Erbe des Drachen: Die Kritik

Irgendwann zur Mitte hin der gelungenen, schön altmodisch anmutenden Kinoadaption (das orangene, so angenehm klingelnde Tischtelefon) heißt es: "Wir sind Kinder und keine Detektive!". Dazu kommen all die bösen Blicke und all die Zweifel von vor allem Peters Vater, der gar nichts hält von all der Schnüffelei seines Sohnes. Was hat es mit den Geheimgängen, mit dem rätselhaften Schatz, mit dem wirklich sehr unheimlichen Hausmeister des Schlosses, was mit dem verschwundenen Buben wirklich auf sich?

Dazu die hübsch fotografierten Innen- und Außenansichten der rumänischen Burg, die teils so unheimlich sind, dass man gar kurz die FSK-Freigabe ab sechs in Frage zu stellen beginnt. Rührend, und für manch kleineren Zuseher, manch jüngere Zuschauerin im Kinosaal vielleicht ermutigend, ist indes die Erkenntnis, dass es unseren Kultdetektiven doch schlussendlich immer irgendwie gelingen wird, skeptische Erwachsenenblicke Lügen zu strafen: Justus, Peter und Bob übernehmen eben nicht nur, sie lösen auch "jeden Fall".

Schön zudem, dass sich das atmosphärische Leinwandabenteuer nicht nur inhaltlich und visuell, sondern auch was die Besetzungsliste anbelangt um ein gereifteres Kinopublikum bemüht: Wer hätte erwartet, dass eine Gudrun Landgrebe diesen Film mit ihrer besonderen Aura (gleich in einer der ersten Szenen lässt sie ihre eisblauen Augen aufblitzen) adelt?

Die legendäre, 1950 geborene Aktrice war zwar erst 2019 in einer Serie zu sehen, hatte sich dafür aber auf großer Kinoleinwand zuletzt eher rar gemacht. Und zugleich können sich die Jüngeren etwa über die erneut tadellose Performance eines Julius Weckauf freuen.

(APA/Red)

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