Die Black Eyed Peas sind wieder zurück

© Universal
Mit neuer Platte stehen die Black Eyed Peas in den Startlöchern. Das gute Stück erscheint am Freitag, dem 5. Juni, und nennt sich schlicht und einfach „The E.N.D.“.

Will.I.Am ist nicht nur der rappende Kreativkopf der Gruppe, er hat sich in den vergangenen Jahren auch als Modedesigner, Schauspieler, Aktivist und als unfassbar gefragter Produzent einen Namen gemacht, der mit Größen von U2 bis Flo Rida gearbeitet hat.

Fergie, die sensationelle Gesangsstimme der Crew, hat sich in nur wenigen Jahren zu einer gefeierten Schauspielerin und Fashion-Ikone entwickelt.

Taboo und apl.de.ap, die zusammen mit Will.I.Am die Gruppe in den frühen Neunzigern gründeten, waren zuletzt als Sonderbotschafter unterwegs und haben ihre Fühler ebenfalls in Richtung Schauspielerei und Philanthropie ausgestreckt.

Gemeinsam haben die vier Mitglieder der Black Eyed Peas in den letzten Jahren eine einzigartige Erfolgsgeschichte hingelegt.

Doch nun ist die Zeit für „The E.N.D.“ gekommen.

Keine Panik. Das soll nicht bedeuten, dass The Black Eyed Peas ihre Karriere an den Nagel hängen. „The E.N.D.“ steht vielmehr für „The Energy Never Dies“, das fünfte Studioalbum der vierköpfigen Crew aus Los Angeles. Das sicherlich innovativste Album der Black Eyed Peas.

Einerseits ist es eine Platte geworden, die sich durch den unverkennbaren Club-Bounce und die verspielten Texte auszeichnet, zwei Elemente also, die ihre Fans inzwischen von ihnen erwarten. Aber es ist zugleich ein Album, das von ausgelassenen Electro-Tracks und rockigen House-Produktionen aus dem Untergrund inspiriert wurde; von Künstlern wie Boyz Noize und DJ David Guetta (beide sind auch auf „The E.N.D.“ zu hören), von Leuten wie Justice und A-Trak, und von einer Welt, in der die Partys auch am Tag danach nicht aufhören wollen – so wie es genau in diesem Moment in sämtlichen Metropolen der Welt der Fall ist.

Laut Will.I.Am steht „The E.N.D.“ jedoch für weitaus mehr als einen neuen The Black Eyed Peas-Sound. Der Albumtitel habe natürlich nichts mit einem Ende oder Abschlusskapitel zu tun; stattdessen gehe es um die Umwandlung von Energie zu einer Zeit, die sich so oder so durch eine Reihe von Umbrüchen auszeichnet. „Wir befinden uns gerade an einem absolut entscheidenden Punkt der Geschichte“, sagt er. „Wir erleben das Ende einer Ära, was das Erleben und Konsumieren von Musik und Medien im Allgemeinen betrifft. Auch mit demGerücht, das besagt, dass wir Amerikaner niemals einen schwarzen Präsidenten haben können, ist endlich Schluss. Zudem sind die alten Informationskanäle am Ende. Aber zugleich markiert die jetzige Phase den Anfang einer neuen Art von Kultur. Eine Geburt. Insofern steht der Titel ‘The E.N.D.’ nicht nur für einen neuen Sound von The Black Eyed Peas, denn mit ihm wollen wir auch die ganzen Veränderungen zelebrieren, die momentan stattfinden.“

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