Deutscher Hörfilmpreis für Kampusch-Drama

Das Kinodrama "3096 Tage" über die Leidensgeschichte von Natascha Kampusch und die ZDF-Produktion "Blutgeld" sind am Mittwoch vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband in Berlin mit dem Deutschen Hörfilmpreis ausgezeichnet worden. Der Publikumspreis ging an die Seifenoper "Dahoam is Dahoam" des Bayerischen Rundfunks (BR).


Hörfilme bieten blinden und sehbehinderten Menschen die Möglichkeit, das Geschehen möglichst umfassend zu verfolgen. In den Pausen zwischen den Dialogen beschreibt ein Erzähler dabei die optischen Elemente einer Szene. “Die Hörfilmfassung einer täglichen Serie ist in Deutschland noch nie hergestellt worden”, sagte BR-Redakteurin Daniela Boehm. Der Preis sei daher eine schöne Anerkennung für die große logistische Herausforderung.

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