Der Markt für Gebrauchtwagen boomt

©auto-im-vergleich.de / pixelio.de
Dank des Internets und den damit verbundenen Möglichkeiten, gestaltet sich der Verkauf sowie der Kauf eines Kraftfahrzeugs als recht unproblematisch. Umständliche Printanzeigen müssen nicht mehr beim Verlag eingereicht werden.

So ist das bequeme Inserieren von zu Hause vor dem heimischen Rechner eine echte Zeit- und Kostenersparnis, da solche Inserate, die beispielsweise in der Tageszeitung geschaltet werden, schon einmal schnell zu Buche schlagen können. Ebenso ist das breitgefächerte Angebot ein weiteres Argument, welches für die digitalen Verkaufs- und Kaufportale spricht. Bestanden die damaligen Printanzeigen in erster Linie aus einem schwarz/weiß Bild und einer recht sporadischen Fahrzeugbeschreibung, zieren heutzutage hochauflösende Farbfotos den Anzeigenmarkt. Genaue Auswahlkriterien, wie z.B. Fahrzeugtyp, Modell, Farbe, Leistung oder aber auch der Preis erleichtern zudem die Suche ungemein. Neben den Privatverkäufern finden zunehmend auch Autohändler den Weg ins World Wide Web und generieren so einen zusätzlichen Distributionskanal, der zu einer Ausdehnung der Käuferzielgruppe führt. Dabei macht es keinen Unterschied, ob der Verkauf oder Kauf im In- oder Ausland stattfinden soll. Lokale Eintrittsbarrieren gibt es beinahe keine, und so ist beispielsweise ein Gebrauchtwagen in Salzburg hier zu finden. Dies kommt vor allem Sammlern oder Händlern zugute, die stets auf der Suche nach seltenen Sammlerstücken oder Restaurationsfahrzeugen sind. Weitere Strecke werden da billigend in Kauf genommen.

Mobiles Auto verkaufen

Im Zeitalter des Web 2.0 und des Mobile-Marktes können Käufe und Verkäufe heutzutage von unterwegs abgewickelt werden. Voraussetzung ist jedoch ein Smartphone und die dazugehörige Applikation des jeweiligen Anbieters. Dabei ist darauf zu achten, dass nicht jeder Anbieter von Autoverkaufsportalen diesen Service seinen Kunden anbietet. So implementierte das Online-Verkaufsportal Autoscout24 vor einiger Zeit ihr erste App, die anfänglich nur für Nutzer des iPhones in Frage kam. Aufgrund der guten Resonanz weitete das Unternehmen diesen Service auf weitere Betriebssystem, wie z. B. Android, aus. Das Prinzip ist jedoch das Gleiche, wie es bei dem Ursprungsportal ist und so steht vor jedem Verkauf die Spezifizierung des Fahrzeugmodells. Im Anschluss daran erfolgt die Definition des Kilometerstands, der Farbe sowie des Verkaufspreises. Das Hinzufügen einer bestimmten Anzahl von Bildern ist gleicherweise möglich. Der Zugriff erfolgt dabei entweder über das Mobilfunkgerät selber oder über die Bibliothek des Endgeräts. Als weiteres Gimmick ist es dem Verkäufer möglich, mittels verschiedener Illustrationen Empfehlungen über die Perspektive des Fahrzeugs einzuholen, die sich zum Fotografieren am besten eignen. Das nachträgliche Bearbeiten und Verwalten der Anzeige kann im Anschluss natürlich jederzeit weiter mobil vonstattengehen. Eine Technologie, die den Autoverkauf und -kauf enorm erleichtert und zunehmend auf Anklang stößt.

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