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"Der Formel 1 geht es gut"

Max Mosley, der Präsident des Internationalen Automobil-Verbandes (FIA), hat Behauptungen über eine tiefe Krise des Grand-Prix-Sports wegen der radikalen Regelreform zurückgewiesen.

“Die Formel 1 macht derzeit nicht ihre schlimmste Krise durch. Das war Anfang und Ende der 60er Jahre schlimmer. Aber es musste etwas passieren”, sagte der Brite am Mittwoch in Paris. “Der Formel 1 geht es gut.” Die Dominanz des fünffachen Weltmeisters Michael Schumacher mit Ferrari im vergangenen Jahr, die erlahmende Zuschauer-Resonanz und eine Kostenexplosion hätten die Regeländerungen erforderlich gemacht. So könne man beruhigt dem Saisonstart im australischen Melbourne am 9. März entgegen sehen. “Alles hängt von der Arbeit von McLaren und Williams im Verhältnis zu Ferrari ab und auch von einer guten Leistung von Michelin”, forderte der oberste FIA-Funktionär die schärfsten Ferrari-Konkurrenten und ihren Reifenpartner zu einer Leistungssteigerung auf.

Zur Reaktion der Autokonzerne auf die Forderung, Motoren für ein (2004), zwei (2005) und sechs (2006) Grand Prix zu bauen, sagte Mosley: “Sie reagieren, bevor sie nachdenken”. Ein Triebwerk für sechs Rennen zu konstruieren, bedeute eine Rückkehr zu den Bedingungen von 1996. “Ein großes Automobilunternehmen kann es nur schwer ablehnen, einen Motor für 4.000 Kilometer zu bauen.” Allerdings seien Kompromisse denkbar, wenn die großen Rennställe bereit wären, kleine Teams zu unterstützen. “Unser Ziel ist es, für die Kleinen die Kosten zu senken,” sagte Mosley. Jedes Grand-Prix-Wochenende koste jedes Team etwa 1,25 Millionen Dollar (1,167 Millionen Euro).

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